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04.12.2012

12:55 Uhr

Schweiz

Wo die Milliardäre wohnen

Das Vermögen der reichsten Schweizer ist zuletzt zwar kaum gewachsen. Dennoch hat der erlauchte Kreis der Milliardäre Zuwachs bekommen. Welche Damen und Herren nun auch dazugehören.

Blick auf die Schweizer Alpen. dpa

Blick auf die Schweizer Alpen.

ZürichDas Vermögen der 300 reichsten Schweizer ist in diesem Jahr kaum gewachsen, wie aus der jährlichen Studie der Zeitschrift Bilanz hervorgeht. Insgesamt summieren sich ihre Vermögenswerte demnach auf etwa 560 Mrd. Franken (465 Mrd. Euro).
Das Land zählt derzeit demnach 137 Milliardäre mit einem Gesamt-Vermögen von 480 Mrd. Franken. Es sei in diesem Jahr um etwa 44,4 Mrd. Franken angewachsen. Ein Großteil des Anstiegs beim Vermögen entfalle auf 13 jener 17 Familien, deren Vermögen mehr als 6 Mrd. Schweizer Franken betrage.

Vermögensreport 2012

Top 10

Schweden
Durchschnittsvermögen pro Erwachsenem in US-Dollar: 237.297
Veränderung zum Vorjahr: -17 %

Quelle: Credit Suisse

Top 9

Großbritannien
Durchschnittsvermögen pro Erwachsenem in US-Dollar: 250.005
Veränderung zum Vorjahr: - 6 %

Top 8

Singapur
Durchschnittsvermögen pro Erwachsenem in US-Dollar: 258.117
Veränderung zum Vorjahr: - 4 %

Top 7

USA
Durchschnittsvermögen pro Erwachsenem in US-Dollar: 262.351
Veränderung zum Vorjahr: + 1 %

Top 6

Frankreich
Durchschnittsvermögen pro Erwachsenem in US-Dollar: 265.463
Veränderung zum Vorjahr: - 15 %

Top 5

Japan
Durchschnittsvermögen pro Erwachsenem in US-Dollar: 269.708
Veränderung zum Vorjahr: +1 %

Top 4

Luxemburg
Durchschnittsvermögen pro Erwachsenem in US-Dollar: 277.119
Veränderung zum Vorjahr: - 14 %

Top 3

Norwegen
Durchschnittsvermögen pro Erwachsenem in US-Dollar: 325.989
Veränderung zum Vorjahr: - 7 %

Top 2

Australien
Durchschnittsvermögen pro Erwachsenem in US-Dollar: 354.986
Veränderung zum Vorjahr: - 11 %

Top 1

Schweiz
Durchschnittsvermögen pro Erwachsenem in US-Dollar: 468.186
Veränderung zum Vorjahr: - 13 %

Drei neue Milliardäre kamen 2012 Bilanz zufolge in der Schweiz hinzu: Die Philanthropin und Kunstsammlerin Lily Safra, Claude Dauphin, der Co-Gründer von Trafigura, und Mohammed Elkhereiji aus Saudi-Arabien.
Zu anderen neuen Namen auf der Liste der reichsten Schweizer zählen den Angaben zufolge zudem Lindsay Owen-Jones, eine frühere Chefin des Kosmetikkonzerns L'Oreal SA, der Immobilienentwickler Bernard Nicod und die Kriemler-Brüder vom Bekleidungskonzern Akris.

Kommentare (5)

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norbert

04.12.2012, 13:09 Uhr

Tja, nun geben diese Leute ihr Geld in der Schweiz aus ...

Account gelöscht!

04.12.2012, 13:26 Uhr

Wer ist auch so blöd und zahlt 60% Steuern für nichts und wieder nichts und lässt sich von Merkels, Obamas und dem Franzmann für blöd verkaufen? Wundert mich nicht dass dort so viele Milliardäre hocken....woanders werden sie "gejagt". Deutschland freut sich eher über 20 neue Dönerbuden pro Monat.

keeper

04.12.2012, 14:04 Uhr

"Deutschland freut sich eher über 20 neue Dönerbuden pro Monat."

und das zurecht...

... 20 neue Dönerbuden -> Preiskampf -> günstiger Döner.

130 Milliardäre vor Ort -> steigende Investments in die Immobilien vor Ort -> steigende Wohnkosten.


... was die derzeitig für "unsere Regierung" zur Verfügung stehende TINA-Parteien (There Is No Alternative) mit dem Geld anstellen, ist dabei noch der Gang vom Regen in die Traufe.

... ob eine Fehlallokation der Ressourcen durch die örtlichen Reichen (2 Köche, 15 Knechte, 5 Gärtner und 20 Securities für das Anwesen vor Ort, Aufträge an die Industrie für private Yacht und Fuhrpark) besser ist als als die Fehlallokation durch Finanzierung ausländischer Staatshaushalte und des eigenen Exports durch Steuermittel, kann nun jeder für sich selbst entscheiden.

Ja: es wird Zeit, für eine basisdemokratische Alternative.

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