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20.01.2007

10:15 Uhr

Steuern – Versicherungen - Geldanlage

So planen Familien strategisch klug

VonD. Schönwitz und M. Gerth
Quelle:WirtschaftsWoche Online

Richtig vorsorgen, günstig versichern und vor allem: kräftig Steuern sparen. Wie Familien die Finanzen so ordnen, dass möglichst viel übrig bleibt.

In eine schöne Zukunft: Familien sollten strategisch klug planen. Foto: dpa dpa

In eine schöne Zukunft: Familien sollten strategisch klug planen. Foto: dpa

Die Koalitionäre der Bundesregierung geben sich sichtliche Mühe, Familien mit mehr Geld vom Staat zu fördern. Seit Jahresbeginn bieten sie jungen Eltern immerhin bis zu 1 800 Euro im Monat Elterngeld an, was Familienministerin Ursula von der Leyen sich als einen der "ersten richtigen Schritte" zugute hält. Kindergeld, Ehegattensplitting, Mutterschaftsgeld, die kostenlose Mitgliedschaft der Kleinen in der gesetzlichen Krankenversicherung - all das kennen und nutzen Eltern. Schön und gut, aber das ist nicht alles. Es ist viel mehr drin. Familien sollten nicht nur die ihnen zustehenden staatlichen Zuschüsse beanspruchen, sie können auch ganz legal in die eigene Hand nehmen, wie viel sie an den Staat überweisen müssen. Denn eine Familie ist ein unschätzbares Steuersparmodell - doch nur die wenigsten nutzen alle Chancen.

Das Prinzip ist einfach: Machen Sie aus Ihren Lieben ein kleines, gut geführtes Familienunternehmen. Steuervorteile sichert sich etwa, wer zum Vorzugspreis an die Eltern vermietet, die Tochter als Aushilfe im Familienbetrieb einstellt, dem Filius das Aktiendepot überträgt oder Oma nicht nur als Babysitter einlädt, sondern sie auch bezahlt. Wer die Möglichkeiten geschickt kombiniert, spart Jahr für Jahr ein paar tausend Euro. Wenn die Angehörigen sich zusammensetzen und ihre Finanzen optimal ordnen, bleibt mehr übrig.

Das setzt ein bisschen Planung voraus. Die besten der rechtlich wasserdichten Möglichkeiten zum Steuernsparen ergeben sich, wenn sich die Familienmitglieder die Mühe machen, über ihre Finanzen und gegenseitigen Hilfsleistungen ordentliche Verträge zu vereinbaren. Klingt aufwendig, lohnt sich aber. Auch wenn Finanzbeamte bei solchen Verträgen zwischen Angehörigen misstrauisch jede Chance suchen, die Steuervorteile zu streichen: Die Finanzgerichte zeigen sich meist familienfreundlich und segnen auch gewiefte Konstruktionen ab. Trotzdem sollten Sparwillige nicht übermütig werden. Wer die Spielregeln ignoriert, hat auch vor Gericht keine Chance. Auf folgende Punkte kommt es bei Verträgen, Geldanlage und Vorsorge an, wenn Sie eine Wir-AG gründen wollen:

» Erstens: Vermieten
» Zweitens: Verleihen
» Drittens: Verschenken
» Viertens: Verpflichten

» Weiter


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