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09.10.2013

12:15 Uhr

Trotz Krise

Privatvermögen ist stark gewachsen

Die Welt wird immer reicher: Laut einer Studie von Credit Suisse ist das Privatvermögen durchschnittlich um fast fünf Prozent angestiegen. Die Europäer besitzen im Schnitt rund 150.000 Euro.

Im Durchschnitt ist das Privatvermögen weltweit gestiegen. dpa

Im Durchschnitt ist das Privatvermögen weltweit gestiegen.

ZürichTrotz der Finanzkrise haben sich die weltweiten Privatvermögen einer Studie der Schweizer Großbank Credit Suisse zufolge seit dem Jahr 2000 auf 241 Billionen Dollar verdoppelt (177,5 Billionen Euro). Der Zuwachs von Mitte 2012 bis Mitte 2013 habe weltweit 4,9 Prozent betragen. In Deutschland wuchs nach den am Mittwoch veröffentlichten Angaben die Zahl der Millionäre in US-Dollar seit 2012 am drittstärksten nach den USA und Frankreich.

Das reichste Land der Welt ist laut Studie die Schweiz mit einem durchschnittlichen Vermögen von 513.000 Dollar pro Erwachsenem. An zweiter Stelle steht Australien (403.000), an dritter Norwegen (380.000) und an vierter Luxemburg (315.000). Es folgen die USA, Schweden, Frankreich, Singapur, Belgien und Dänemark mit Werten zwischen 250.000 und 300.000 Dollar.

Den stärksten Vermögenszuwachs insgesamt verzeichnete Nordamerika mit 8,4 Billionen Dollar (11,9 Prozent) - angefeuert vor allem durch steigende Aktienkurse und Immobilienpreise in den USA. Zum ersten Mal seit 2005 habe Nordamerika damit Europa überholt, wo die Vermögen seit 2012 um insgesamt 5,5 Billionen Dollar angewachsen seien (plus 7,7 Prozent).

Die durchschnittlichen Vermögen von Deutschen entsprachen laut Credit Suisse Mitte 2013 in etwa dem Mittelwert der Euro-Zone von 154.900 Euro pro Erwachsenem - ähnlich wie in Österreich oder den Niederlanden. Italiener und Belgier sind demnach im Durchschnitt um 20 Prozent reicher als Deutsche; Franzosen und Luxemburger sogar um 50 Prozent. In Spanien und Zypern liegen die durchschnittlichen Vermögen hingegen nur bei 60 Prozent des Euro-Zonen-Mittelwertes, jene in Griechenland oder der Slowakei nur bei 20 Prozent.

Kommentare (29)

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09.10.2013, 12:42 Uhr

Nicht die Welt wird reicher!

Nur die Reichen dieser Welt raffen immer mehr Vermögen!
Und dies auf Kosten der restlichen Welt.

Und gerade in der Krise wird dieser Kurs verschärft, die Konzentration des Vermögens auf immer weniger wird durch die Krise beschleunigt.

Micha

09.10.2013, 12:52 Uhr

Diese Studie dürfte unseren Politikern, besonders den Sozis, als Begründung für weitere Steuererhöhungen dienen. Zudem wird die Neiddebatte wieder angefeuert...

claus

09.10.2013, 12:53 Uhr

So ein Schmarrn. Immer mehr Menschen rutschen in Armut. Was soll si ein Artikel der die Realität komplett verzerrt.

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