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25.08.2014

12:28 Uhr

Unfallversicherungen

Weniger Arbeitsunfälle, mehr Berufskrankheiten

Während die Zahl der Arbeitsunfälle stetig zurückgeht, steigt Angaben von Unfallversicherungen zufolge die Häufigkeit von Berufskrankheiten in Deutschland – nicht selten sogar mit Todesfolge.

Handwerker leben gefährlich, sagt man. Neue Zahlen der Versicherungen beweisen das Gegenteil. Getty Images

Handwerker leben gefährlich, sagt man. Neue Zahlen der Versicherungen beweisen das Gegenteil.

FrankfurtWeniger Arbeitsunfälle, aber mehr Berufskrankheiten: Die Zahl der Unfälle im Job ist im vergangenen Jahr um 1,2 Prozent auf 874 514 gesunken, wie die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) am Montag mitteilte. 455 Menschen starben - 45 weniger als im Vorjahr. „Diese Entwicklung ist nicht zuletzt ein Beleg dafür, dass sich die gemeinsamen Anstrengungen von Betrieben, Versicherten und Unfallversicherung im Arbeitsschutz lohnen“, sagte DGUV-Hauptgeschäftsführer Joachim Breuer auf einem internationalen Fachkongress in Frankfurt.

Die Zahl der Beschäftigten, die wegen ihres Berufs erkrankten, stieg nach Zahlen der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen dagegen um 2,6 Prozent auf 36.202 Betroffene. Hauptgrund waren Hauterkrankungen. 2343 Versicherte starben infolge einer Berufskrankheit (minus 4,5 Prozent) - wie in den Vorjahren waren asbestbedingte Erkrankungen die Haupttodesursache.

Die Zahl der Unfälle auf dem Weg zum Job stieg um 5,3 Prozent auf 185 667 - wegen des langen Winters krachte es öfter als im Jahr zuvor. Experten aus aller Welt diskutieren bis Mittwoch (27. August) in Frankfurt auf dem XX. Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, wie sich die Arbeitssicherheit verbessern lässt. Der Kongress findet alle drei Jahre in einem anderen Land statt. Die Veranstalter - die Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), der Internationalen Vereinigung für soziale Sicherheit (IVSS) und der DGUV)rechnen mit rund 4000 Teilnehmern aus 139 Ländern.

Von

dpa

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