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24.05.2012

15:37 Uhr

Vermögen

Deutsche haben so viel Geld wie nie zuvor

Dank des stabilen Arbeitsmarktes hat der Reichtum der Deutschen einen neuen Rekord erreicht. Das Geldvermögen stieg um knapp 150 Milliarden auf 4,715 Billionen Euro. Allerdings legte auch die private Verschuldung zu.

Die Deutschen haben ein Rekordvermögen angehäuft. dpa

Die Deutschen haben ein Rekordvermögen angehäuft.

Frankfurt (Main)/BerlinDie Deutschen sind so reich wie nie: Ungeachtet der Kursverluste an den Kapitalmärkten haben die Privatleute im vergangenen Jahr ihr Geldvermögen deutlich gesteigert. Es wuchs um weit überdurchschnittliche 149 Milliarden Euro auf den Rekordwert von 4,715 Billionen Euro, wie die Bundesbank am Donnerstag in Frankfurt berichtete. Die positive Konjunktur und die stabile Lage am Arbeitsmarkt hätten das verfügbare Einkommen gesteigert und damit die Vermögensbildung begünstigt, erklärten die Währungshüter. Gebremst wurde die Entwicklung durch Kursverluste an den Kapitalmärkten in Höhe von 92 Milliarden Euro, vor allem bei Aktien.

Als Geldvermögen werden Bargeld, Wertpapiere, Bankeinlagen, Sparbriefe oder Ansprüche gegen Versicherungen gezählt. Sachwerte wie Immobilien sind in der Statistik nicht enthalten.

Mit Ausnahme einiger krisenbedingter Dellen - zuletzt nach der Lehman-Pleite 2008 - häufen die Deutschen seit Jahrzehnten stetig mehr Geldvermögen an. Kurz nach der Wiedervereinigung hatte das Geldvermögen der privaten Haushalte einen Wert von 1,751 Billionen Euro, 2005 wurde die 4-Billionen-Marke geknackt. 2010 hatten die Vermögen mit einem Plus von 154 Milliarden Euro noch etwas stärker zugelegt als 2011.

Den größten Teil ihres Vermögenszuwachses vertrauten die Privatleute den Banken an, bei denen die Einlagen um 67 Milliarden Euro wuchsen. Wegen der Unsicherheiten an den internationalen Währungsmärkten bevorzugten die Anleger weiterhin täglich fällige Sichteinlagen, die um 40 Milliarden Euro zulegten.

Erstmals seit der Finanzmarktkrise im Herbst 2008 wuchs aber auch wieder das Volumen der Termineinlagen und zwar um 18 Milliarden Euro. Hintergründe sind laut Bundesbank die wieder größere Zinsspanne im Vergleich zu den täglich fälligen Einlagen und die schwindende Rendite bei festverzinslichen Wertpapieren.

Kommentare (12)

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Account gelöscht!

24.05.2012, 15:50 Uhr

Bis hierhin hat der Artikel BLÖD-Zeitungsniveau. Wie ist denn die Verteilung des Vermögens? Stieg vielleicht nur das Vermögen der oberen 5% ???

Der Teich war im Durchschnitt nur 30 cm tief, trotzdem ist die Kuh an der 5m tiefen Stelle ertrunken!

Ralf

24.05.2012, 16:15 Uhr

Machen Sie mal halb lang. Es wird jedes Mal gemeckert, wenn eine solche Studie in den Medien auftaucht und die vermeintlich wichtigste Information fehlt. Man sollte auch mal bedenken, dass die Studie nicht vom Handelsblatt stammt, sondern von den Journalisten ausgewertet wurde. Die können da nicht mal flink ein paar neue Ergebnisse dazu dichten. Ansonsten ist die Frage doch obsolet. Dass die Besitzverhältnisse in Deutschland nicht gerade ausgeglichen sind und besonders die von Aufschwung profitieren, die ohnehin schon gut dastehen, ist doch wohl kein Geheimnis mehr.

Account gelöscht!

25.05.2012, 08:46 Uhr

@ Redaktion

Super! Sie haben diesen völlig niveaulosen Artikel mit der schwachsinnnigen Titelzeile wieder ausgebuddelt. War der nicht schon vor 3 Monaten drin?

Ja, also wenn ich mich umschaue, dann sticht es mir wirklich ins Auge wie jeder im Geld versinkt. Kavier & Champagner überall - ich selbst putze mir gerne die Zähne damit.

Mann o Mann ... ist Ihnen das nicht selber peinlich?

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