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12.09.2016

06:02 Uhr

Versicherungen

Die Furcht vor dem Handy-Sturz ins WC

VonMartin Dowideit

Die neue Smartphone-Generation ist wasserdicht oder zumindest wasserabweisend. Für Versicherer gehören Wasserschäden bislang zu den teuersten Vorfällen. Verändern Apple und Samsung also den Versicherungsmarkt?

Nicht wasserdicht, aber wasserresistent: das neue iPhone7. Vor einem Schaden bei einem solchen Missgeschick – wie von Apple bei der Präsentation gezeigt – soll das Gerät aber geschützt sein. PR

Schutz vor Missgeschicken

Nicht wasserdicht, aber wasserresistent: das neue iPhone7. Vor einem Schaden bei einem solchen Missgeschick – wie von Apple bei der Präsentation gezeigt – soll das Gerät aber geschützt sein.

DüsseldorfBei der Präsentation des neuen iPhones wählte Apple-Marketing-Chef Phil Schiller seine Worte mit Bedacht. Das iPhone7 werde wasserabweisend („water resistant“) sein und den Industriestandard IP67 erfüllen. Damit ist das Gerät also gegen „zeitweiliges Untertauchen“ geschützt. Während der Präsentation am Mittwochabend in San Francisco zeigte Schiller das Foto eines Handy-Nutzers, der mit dem Gerät in einen Pool stürzt.

„Zeitweiliges Untertauchen“ könnte auch den Sturz des Geräts in die Toilette umschreiben. Umfragen zufolge ist dieses Missgeschick bereits jedem fünften Smartphone-Besitzer einmal geschehen. Das muss auch schon bei derzeitigen Geräten nicht unbedingt das Ende des Smartphones bedeuten – mit dem Handtuch vorsichtig getrocknete oder in Beutel mit trockenem Reis gelegte Geräte konnten schon wieder zum Leben erweckt werden.

Doch Flüssigkeitsschäden sind die nach dem Diebstahl oder Totalverlust teuersten Schäden für Versicherungen, ihre Behebung kostet mehr als etwa ein Displaybruch. Die Reparaturkosten für durchschnittliche Flüssigkeitsschäden belaufe sich auf 315 Euro, hat der Online-Versicherungsmakler Friendsurance festgestellt. Das zerstörte Display schlage mit 271 Euro zu Buche.

Wird der Schutz vor Nässe das Verlangen nach Handy-Versicherungen verändern? „Durch die Einführung von wasserdichten Handys werden möglicherweise die Flüssigkeitsschäden etwas abnehmen“, heißt es bei der Allianz. Schließlich ist Apple bei weitem nicht der erste Anbieter der mit Geräten die IP67-Norm erfüllt. Konkurrent Samsung bietet sogar schon IP68 – damit ist das Flaggschiff-Modell Galaxy S7 der Koreaner für das Schwimmbecken geeignet (geschützt gegen „dauerhaftes Untertauchen“).

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Die im oberen Preissegment angesiedelten Telefone von Samsung und Apple sind die mit Abstand am häufigsten versicherten Geräte. Doch trotz steigendem Schutz gegen manche Schäden fürchten Versicherer keinen Rückgang bei der Nachfrage nach Handy-Versicherungen. Denn die Vergangenheit hat auch gezeigt, was komplexere Geräte auch bedeuten: „Die Reparatur dieser (neuen) Geräte kann aufwendiger sein, so dass höhere Reparaturkosten bei anderen Schäden die geringeren Wasserschäden kompensieren.“ Und mit höheren Reparaturkosten steigt auch die Nachfrage nach Absicherungen.

Kommentare (3)

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12.09.2016, 12:48 Uhr

Ralph S.05.09.2016, 11:33 Uhr
Wer braucht denn " Online-Dating-Portale " wenn es Muckibuden zum Eisen biegen für uns Männer und für die Ladys den Knack-Po zum trainieren gibt ?

Wenn ich Lust habe auf Spielbank, dann mache ich das ja auch nicht Online am PC. Sondern ziehe mir einen eleganten Smoking an, fahre nach Wiesbaden und verbinde das Ganze mit einem Besuch im Gourmetrestaurant Ente und einer Übernachtung im Nassauer Hof.

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12.09.2016, 12:49 Uhr

Ralph S.17.08.2016, 15:55 Uhr
Bin nur 2x im Jahr in der Domstadt. Im Frühjahr zur FIBO, da der Kolibri als Sportwissenschaftlerin nach dem Uniabschluss als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten wird, und wir uns dort weitergehende Expertise holen. Und im Sommer zu den Kölner Lichter wegen des geilen Feuerwerks am Rhein. Außerdem hatte ich mal dort eine City-Immobilie im Townhaus-Stil, die ich aber dieses Jahr verkauft habe.

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12.09.2016, 12:49 Uhr

Ralph S.25.08.2016, 12:45 Uhr
Stimmt nicht. Die einzige Spielregel die es gibt, sind keine Kinder. Ansonsten ist meine Herzdame (inzw. sogar Verlobte) absolut gleichberechtigt. Und wird nach der Uni als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten. Wenn ich mit spätestens Mitte 40 mit dem Börsenzeugs aufhöre, und als GT3 -Fahrer im selbst finanzierten Team in der VLN mit einem R8 LMSultra teilnehme.

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