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01.04.2003

11:20 Uhr

Vorsorgereport wurde vorgestellt

Studie: Angebote zur Riester-Rente zu kompliziert

Die Angebote für eine Riester-Rente sind nach Ansicht von Experten für viele Menschen zu kompliziert. Vor allem für Geringverdiener sei der Aufbau einer staatlich geförderten privaten Altersvorsorge schwer.

HB/dpa GÜTERSLOH. Das ist ein Ergebnis des so genannten Vorsorgereports, den die Bertelsmann Stiftung am Montag in Gütersloh vorgestellt hat. Kritisiert wird unter anderem eine mangelnde Kostentransparenz und eine schlechte Vergleichbarkeit der Angebote. Der Studie zufolge hat sich erst jeder vierte seine Rente berechnet.

„Aus Verbrauchersicht tragen die staatlich geförderten Altersvorsorgeprodukte den Erfordernissen der Kunden noch nicht genügend Rechnung“, lautet das Fazit. Vor allem sei die Rendite häufig nicht erkennbar. Ungeklärt bleibe häufig auch, welche Kosten anfallen, wenn die Rente ausgezahlt wird oder wenn der Kunde aus dem Vertrag aussteigen möchte. Die meisten Produkte ließen sich nicht einem schwankenden Einkommen anpassen.

Die Studie weist auf einen „erheblichen Aufklärungsbedarf“ hin. Von den Geringverdienern habe nur jeder Zehnte kalkuliert, wie viel Geld er im Ruhestand brauchen werde. „Die Ergebnisse zeigen, dass eine genaue Planung ausgerechnet dann ausbleibt, wenn sie besonders nötig wäre“, sagte Johannes Leinert von der Bertelsmann Stiftung.

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