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18.11.2013

09:45 Uhr

Welthandelsindex

Florierender Handel verspricht Jahresendrally

Der Welthandelsindex steigt auf ein Rekordhoch. Deutsche Unternehmen sind die Profiteure. An der Börse könnten die Kurse daher weiter steigen und neue Rekordstände markieren.

Seinen bisherigen Höchststand erreichte der Dax am 7. November 2013. dpa

Seinen bisherigen Höchststand erreichte der Dax am 7. November 2013.

FrankfurtSpätestens seit der Dax die Schwelle von 9000 Punkten überschritten hat, sind die Anleger verunsichert. Wie weit kann es an der Börse noch aufwärtsgehen? Den Investoren ist klar, dass die positive Kursentwicklung in den vergangenen Wochen sehr stark von der lockeren Geldpolitik der Notenbanken getrieben wurde.

Es kommt daher an den Aktienmärkten die Frage auf, inwieweit das aktuelle Niveau an den Aktienmärkten durch fundamentale Daten gedeckt ist. Die aktuellen Quartalsberichte der Unternehmen sorgen derzeit jedenfalls für ein gemischtes Bild.

Einer, der an das Potenzial der deutschen Firmen glaubt, ist der Kölner Vermögensverwalter Markus C. Zschaber. Fest macht er dies an der steigenden Dynamik im globalen Welthandel. So stieg der Welthandelsindex, den die gleichnamige Vermögensverwaltungsgesellschaft exklusiv für das Handelsblatt berechnet, im Oktober auf ein neues Rekordniveau von 70,6 Punkten.

Der Welthandelsindex

Der Index

Der Welthandelsindex fasst alle relevanten Daten aus den vier primären Transport- und Handelswegen (Schifffahrt, Schiene, Straße und Lufttransport) zusammen, gewichtet diese und verdichtet sie in einem Index. Der Index bietet zum ersten Mal ein Gesamtbild des Welthandels zusammengefasst in einer Zahl und wird monatlich dem Handelsblatt exklusiv von der V.M.Z. Vermögensverwaltung zur Verfügung gestellt.

Die Deutung

Indexstände oberhalb eines Niveaus von 50 Punkten deuten einen wachsenden Welthandel an, inmitten einer expandierenden Gesamtwirtschaft. Unterhalb des Niveaus von 50 lässt sich dagegen aussagen, dass die Welthandelsaktivität schrumpft, wobei ab einem Niveau von unter 45 sogar eine deutliche Kontraktion der Gesamtwirtschaft zu erwarten ist.

Weitere Informationen

Der Welthandelsindex wird monatlich exklusiv für das Handelsblatt erhoben. Weitere Informationen zum Index finden Sie unter www.welthandelsindex.de

Einen Monat zuvor waren es noch 70,2 Zähler gewesen. Der Index bietet ein Gesamtbild des Welthandels, da er alle Handelsströme mit Schiffen, Flugzeugen, Eisenbahnen und Lastwagen zusammenfasst. Ab Indexständen über 50 Punkten wächst der Welthandel.

Zschaber erwartet, dass die weltweiten Handelsströme künftig weiter zunehmen werden, da die Firmen Investitionen nachholen müssten: "Die Unternehmen wurden durch das spätzyklische politische Krisenmanagement in der Euro-Zone verschreckt, was zu Zurückhaltung bei Investitionen und dem Lageraufbau geführt hatte", sagt der Vermögensverwalter. Das habe die globale Konjunktur gebremst.

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