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12.05.2012

15:32 Uhr

Wenig Investitionen

Chinas Notenbank lockert Geldpolitik

Die chinesische Zentralbank hat die Mindestreserve-Vorschriften für die Geschäftsbanken weiter gelockert. Das soll die stockende Konjunktur ankurbeln: Denn die Investitionen befinden sich auf einem niedrigen Stand.

Chinesische Yuan in einer Wechselstube: Die lockere Geldpolitik soll die Konjunktur anheizen. dpa

Chinesische Yuan in einer Wechselstube: Die lockere Geldpolitik soll die Konjunktur anheizen.

ShanghaiDie chinesische Zentralbank hat am Samstag abermals die Mindestreserve-Vorschriften für die Geschäftsbanken gelockert. Mit der Absenkung des vorgeschriebenen Barbestandes soll den Banken mehr Spielraum für die Kreditvergabe eingeräumt werden, um die Konjunktur weiter anzukurbeln. Mit Wirkung vom 18. Mai reduzierte die Zentralbank den Mindestreservesatz um 50 Basispunkte auf 20,0 Prozent. Damit haben die Geldhäuser bis zu 400 Milliarden Yuan (umgerechnet knapp 50 Milliarden Euro) mehr zur Kreditvergabe zur Verfügung.

Mit der Kürzung der Mindestreserven - der dritten in sechs Monaten - reagierte die Notenbank offenkundig auf die unerwartet schwachen Konjunkturdaten der vergangenen Tage. So verlangsamte sich die Industrieproduktion im April deutlich, und die Investitionen sanken auf den niedrigsten Stand seit fast zehn Jahren. Außerdem ging das Volumen der ausgereichten Kredite im April auf 681,8 Milliarden Yuan zurück, erwartet wurden 800 Milliarden Yuan.

Von

rtr

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