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08.02.2006

11:47 Uhr

Wiener gleich in zwei Kategorien Spitze

Rating: Die besten Geldanleger

Stefan Keitel, oberster Geldanleger der Credit Suisse Deutschland, sowie seine Portfoliomanager Frank Schorling und Alexander Hipp sind Deutschlands beste Geldmanager 2005 im aktuellen Ranking der WirtschaftsWoche.

DÜSSELDORF. Mit einem Wertzuwachs von 35,5 Prozent holten sie mehr heraus als die gängigen Aktienindizes wie Dax (27 Prozent) oder EuroStoxx (21 Prozent). Zum sechsten Mal ermittelte die Ratingagentur Firstfive exklusiv für die WirtschaftsWoche die besten Vermögensverwalter.

Die Frankfurter Analysten arbeiten ausschießlich mit echten Kundendepots, um den Wettbewerb so realistisch wie möglich zu gestalten. Das unverfälschte Ergebnis mit Realdepots weist Gewinner in vier Risikoklassen aus, von ganz auf Werterhalt bedachten Zinsexperten bis zu aggressiven Aktienspezialisten. Das Team um Stefan Keitel sicherte sich den ersten Platz in der aggressivsten Firstfive-Kategorie "Dynamisch" mit mehr als 80 Prozent Aktienanteil im Gesamtdepot.

Gleich in zwei Risikoklassen der Firstfive-Liste belegen Depots der Wiener Raiffeisen Capital Management den ersten Platz: In der Kategorie "Konservativ" (mit höchstens 40 Prozent Aktien) und in der Klasse "Ausgewogen" mit bis zu 60 Prozent Aktienanteil am Gesamtdepot. Konzerngeschäftsführer Andreas Zakostelsky und sein Vorstandskollege in der Vermögensverwaltung Georg-Viktor Dax erzielten eine Performance von 13 Prozent im konservativen Depot und 20 Prozent im ausgewogenen. Das Spezialinstitut der Raiffeisen-Bankengruppe verwaltet rund 1,3 Milliarden Euro für 3 500 Kunden, darunter viele Deutsche.

In der Firstfive-Kategorie "Moderat Dynamisch" überzeugten der oberste Anleger der Deutschen Bank, Klaus Martini, und Jochen Weidekamm - er verwaltet direkt das siegreiche Depot: Sie schafften 23 Prozent Wertsteigerung im vergangenen Jahr.

Favorisierte Aktien der Vermögensverwalter waren in 2005 laut Firstfive Siemens mit 2,4 Millionen Euro investierten Kundengeldern, gefolgt von Allianz (2,1 Millionen Euro), DaimlerChrysler (1,6), Münchner Rück (1,4) und Deutsche Post (1,1 Millionen Euro).

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