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18.11.2014

11:43 Uhr

Aktie der Münchner Rück

Konzern erschließt neue Geschäftsbereiche

Quelle:Börse am Sonntag

Die Aktie der Münchener Rück hat einiges durchgemacht. Doch Analysten blicken mittlerweile optimistischer auf den Rückversicherer. Zudem dürften Aktienrückkäufe den Kurs stützen. Wie Anleger das nutzen können.

Firmenzentrale der Münchener Rück: Der Rückversicherer hat schwere Zeiten hinter sich. dpa

Firmenzentrale der Münchener Rück: Der Rückversicherer hat schwere Zeiten hinter sich.

Versicherer leben zurzeit nicht im Schlaraffenland. Zum einen lasten die niedrigen Zinsen auf den Erträgen, zum anderen ist der Wettbewerbsdruck hoch. Davor ist auch die Münchener Rückversicherung nicht gefeit. Allerdings gibt es einige Argumente, die für die Aktie des Unternehmens sprechen. Der Konzern erschließt gerade neue Geschäftsbereiche. So spielen beispielsweise Schäden durch Internetkriminalität wie Hackerattacken für viele Firmen eine immer größere Rolle.

Neben Versicherungen, die Unternehmen gegen Risiken aus dem Netz schützen, will die Münchener Rück auch Produkte gegen Imageschäden bei Firmen anbieten. Unter Bewertungsgesichtspunkten ist die Münchner Rück attraktiv. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) auf Sicht des kommenden Jahres liegt mit einem Wert von neun im einstelligen Bereich. Mit Blick auf die Branche hat die Aktie Aufholpotenzial. Auch die Dividendenrendite ist mit knapp fünf Prozent überdurchschnittlich. Bis ins kommende Jahr hinein läuft zudem ein Aktienrückkaufprogramm, das die Kurse stützt.

Vor und nach den Zahlen
Die Investmentbank JP Morgan hat für die Aktie Ende Oktober ein Kursziel von 185 Euro ausgegeben. Die am 6. November bekannt gegebenen Zahlen führten bis zum Handelsschluss zu einem moderaten Verlust von knapp einem Prozent. In den ersten neun Monaten des Jahres verbuchte die Münchener Rück einen Rekordgewinn von 2,4 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es 2,1 Milliarden Euro. Zudem konnte der Konzern darauf verweisen, dass die Schäden geringer ausfielen als erwartet. Daher geht der Versicherer davon aus, dass das Gewinnziel von drei Milliarden Euro für das Gesamtjahr übertroffen werden kann.

Ein Wermutstropfen für die Börsianer war der Ausblick auf das kommende Jahr. Hier äußerte die Unternehmensführung Skepsis, ob sich die Höhe des Gewinns von 2014 wiederholen lässt.

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Bonus für Zertifikateanleger
Die Barriere, die über die Auszahlung des Produkts am Laufzeitende entscheidet, liegt bei 132,90 Euro und damit 14,7 Prozent vom aktuellen Aktienkurs von 155,80 Euro entfernt. Das Bonus-Zertifikat der UBS (WKN: US67CX) kann zu rund 157 Euro erworben werden. Bewertungstag ist der 16. Dezember 2015. Wird die Barriere während der Laufzeit nicht berührt, erhalten Investoren zum Laufzeitende mindestens 171 Euro. Aus dem aktuellen Kurs und dem Bonus-Level, errechnet sich eine mögliche Seitwärtsrendite von 14,63 Euro rund neun Prozent pro Zertifikat. Da das Bonus-Zertifikat keine Kursobergrenze vorsieht, partizipieren Anleger unbegrenzt auch an höheren Kursen des Versicherers über das Bonus-Level von 171 Euro hinaus.

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