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15.02.2011

12:09 Uhr

Zertifikate

Analysten küren Zertifikat-Anbieter

Faire Gebühren gibt es in der Schweiz, Zertifikate zu Discount-Preisen bei einem Neuanbieter: Analysten von Scope haben die Preise der Zertifikat-Emittenten unter die Lupe genommen.

Die Ratingagentur Scope hat rund 165.000 Zertifikate analysiert. Quelle: dpa

Die Ratingagentur Scope hat rund 165.000 Zertifikate analysiert.

DÜSSELDORF. Die Schweizer Bank Vontobel stellt der Ratingagentur Scope zufolge die fairsten Preise für Zertifikate in Deutschland. Dahinter folgen UBS und Commerzbank, wie eine am Dienstag veröffentlichte halbjährliche Studie von Scope zeigt. Scope hat dabei nur die größten Emissionshäuser bewertet. Vontobel wurde in der Studie erstmals berücksichtigt, UBS und Commerzbank hatten sich bereits im Sommer 2010 unter den Top Drei platziert.

 

Die Spannen zwischen An- und Verkaufspreisen - die sogenannten Spreads - sind Scope zufolge beim neuen Anbieter Macquarie Oppenheim besonders niedrig. "Um sich im Zertifikatemarkt zu positionieren, müssen insbesondere neue Anbieter bei den Preisen der Konkurrenz mithalten beziehungsweise sich durch noch günstigere Produkte abheben", erklärte Scope. Den zweiten und dritten Platz in dieser Kategorie belegten DZ Bank und UBS. Enge Spreads senken die Kosten der Anleger und wirken sich damit positiv auf die Renditen aus.

 

Die vielfältigste Zertifikatepalette finden Anleger Scope zufolge bei der Commerzbank. Dahinter folgten die Deutsche Bank und BNP Paribas. Damit haben sich die drei besten Anbieter vom Sommer 2010 auf den Medaillenplätzen behauptet. "Allerdings muss hier darauf hingewiesen werden, dass es auch von der Philosophie des Emittenten abhängt, wie breit das Angebot aufgestellt ist", bemerkte Scope. Nicht alle Anbieter sähen sich als Generalisten mit dem Ziel, jederzeit eine möglichst umfassende Produktpalette anzubieten.

 

Für die Studie hat Scope im zweiten Halbjahr 2010 rund 165.000 Zertifikate aus sechzehn Produktkategorien von 28 Emittenten analysiert. In die Bewertung von Preisen, Spreads und Produktangeboten wurden nur die zehn Emittenten einbezogen, die jeweils mindestens drei Prozent der von Scope bewerteten Zertifikate gestellt haben. Das waren BNP Paribas, Commerzbank, Deutsche Bank, DZ Bank, Goldman Sachs, HSBC Trinkaus, Macquarie Oppenheim, Royal Bank of Scotland, Societe Generale und UBS.

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