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21.08.2011

14:07 Uhr

Anlageprodukte

Die richtige Strategie für jede Börsenphase

VonMatthias von Arnim

Der Börsencrash hat viele Aktionäre auf dem falschen Fuß erwischt. Auch der Dax musste kräftig Federn lassen. Die Frage ist: Welche Instrumente sind nun am besten geeignet? Die passenden Produkte für vier Szenarien.

Der Crash war heftig. Noch immer schwanken die Börsen stark. Quelle: Reuters

Der Crash war heftig. Noch immer schwanken die Börsen stark.

FrankfurtZertifikate sind deutlich besser als ihr Ruf. Das zeigt sich ausgerechnet in der aktuellen Krise. Die meisten Anlagezertifikate haben in den beiden zurückliegenden Wochen zwar an Wert verloren. Das war nicht sonderlich überraschend. Erstaunlich ist jedoch, wie gut sie bisher im Vergleich zu Aktien abgeschnitten haben.

Ablesen lässt sich das an den Scoach Zertifikateindizes, die die durchschnittliche Entwicklung verschiedener Zertifikatetypen wiedergeben, die als Basiswert den Euro Stoxx 50 haben. Und da zeigt sich: Während der europäische Aktienindex in den kritischen Tagen vom 22. Juli bis 12. August rund 17 Prozent an Wert verloren hat, gab der Kapitalschutz-Index kaum nach, Discountzertifikate verloren durchschnittlich nur 7,5 Prozent. Und sogar Bonuszertifikate auf den Euro Stoxx 50 verloren im Durchschnitt weniger als der Index selbst.

Nach dem Crash: Der Bonus ist futsch

Nach dem Crash

Der Bonus ist futsch

Der Kursrutsch an den weltweiten Börsen trifft jeden. Auch Anleger, die ihr Geld in Bonus-Zertifikate gesteckt haben, erwischt es eiskalt. Die Prämien fallen reihenweise aus. Die Anleger stehen dumm da.

Discountzertifikate, die vor kurzem kaum noch Renditeaussichten boten, sind plötzlich preiswert, und viele Outperformance-Zertifikate, deren Basispreis vor zwei Wochen noch nah am aktuellen Kurs ihres Basiswertes lag, sind heute sehr weit davon entfernt, überproportionale Gewinne zu erzielen. Anleger sind deshalb gut beraten, die Situation neu zu bewerten und ihr Depot an die veränderten Bedingungen nach dem jüngsten Aktiencrash anzupassen.

Das Problem dabei: Eine treffsichere Prognose für die Entwicklung in den kommenden Wochen und Monaten ist kaum möglich. Die Kursschwankungen der vergangenen Tage gaben einen Eindruck davon, wie sich die Börse verhält, wenn das Geschehen abwechselnd von Gerüchten, Dementis, Gier und Panik getrieben wird. Das ist auch für die kommenden Wochen nicht ausgeschlossen.

Kommentare (6)

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Finanzaufsicht

21.08.2011, 14:20 Uhr

Wie man in der heutigen Zeit Zertifikate von Schrottbanken wie der Commerzbank öffentlich empfehlen kann ist einfach unglaublich!

Gibt es den Laden nächste Woche überhaupt noch?

Pendler

21.08.2011, 14:59 Uhr

Es gibt eigentlich im Moment nur eine Strategie:

GOLD

Wer die Nerven hat, sollte ins Short gehen und kann dann endlich wieder in Ruhe mit ansehen, wie uns die Dolce-Vita Staaten in den Abgrund ziehen.

aruba

21.08.2011, 17:37 Uhr

Guten Tag,.... Sagen Sie mal;.... haben Sie noch alle Tassen im Schrank ? Glauben Sie nicht dass die Leute schon genug von " Bankern " angeschissen wurden;.... Muessen Sie jetzt auch noch solchen Schrott empfehlen. Wer an der Boerse ist sollte Aktien haben..... Kein Scheisspapier. Wer keine Verluste hinnehmen will der soll zu Hause bei Mutti bleiben. Aus Fertig. Besten Dank

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