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24.11.2012

17:12 Uhr

Anlagestrategie

Hauptsache drin bleiben

VonMartin Ahlers

Mittlerweile gibt es ein vielfältiges Angebot an Zertifikaten, die ihre Stärke in Seitwärtsmärkten ausspielen können – von vergleichsweise konservativen bis zu hochspekulativen Produkten.

Die Dax-Tafel in Frankfurt. Mit Zertifikaten kann man abheben, aber auch abstürzen. Reuters

Die Dax-Tafel in Frankfurt. Mit Zertifikaten kann man abheben, aber auch abstürzen.

DüsseldorfNach einer fulminanten Sommerrally ist die Aufwärtsbewegung des deutschen Aktienmarktes zuletzt deutlich ins Stocken geraten. Trotz mehrerer Anläufe gelingt es dem Dax nicht, die Marke von 7 500 Punkten zu nehmen. Stattdessen bewegt sich das wichtigste heimische Aktienmarktbarometer nun schon seit gut zweieinhalb Monaten fast ausschließlich in einer relativ engen Range zwischen knapp 7 000 und gut 7 400 Punkten. Und der Euro Stoxx 50, der seit Anfang September den Bereich zwischen 2 400 und 2 600 Punkten nicht mehr verlassen hat, notiert ebenfalls seitwärts.

Diese Entwicklung muss sich nicht zwangsläufig fortsetzen. Dennoch könnte das scheinbare Gleichwicht aus hohen Belastungsfaktoren, wie der Euro-Krise und der schwächelnden Weltwirtschaft auf der einen Seite, sowie dem überschäumenden Liquiditätsangebot auf der anderen Seite durchaus dazu führen, dass die genannten Indizes noch einige Zeit in relativ engen Grenzen verharren. Unabhängig davon, ob es bei der engen Spanne bleibt oder sich der Schwankungsbereich etwas verbreitert, kann es nicht schaden, die unterschiedlichen Derivate zu kennen, mit denen sich in länger anhaltenden Seitwärtsphasen attraktive Renditen erwirtschaften lassen.

Eine noch relativ konservative Variante – zumindest bei weit auseinanderliegenden Barrieren – sind Korridor Bonuszertifikate. Grundsätzlich funktioniert die Korridorvariante wie herkömmliche Bonuszertifikate auch. „Statt nur einer Barriere sind allerdings zwei Kursschwellen – eine untere und eine obere – für die Zahlung des Bonusbetrags maßgeblich“, erläutert Nicolai Tietze vom X-Markets- Team der Deutschen Bank. „Neben übermäßig fallenden Kursen können deshalb auch stark steigende Preise des Underlyings zu einem Verlust von Teilschutz und Bonuszahlung führen.

Kommentare (1)

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Lungomolch

24.11.2012, 20:19 Uhr

Als normaler Anleger würde ich die Finger davon lassen. Wenn man nicht aufpasst wie ein Luchs, kann man hier viel Geld verlieren.

Lieber in solide ETFs oder Fonds investieren und Kursschwankungen aussitzen.

Mit Einzelaktien kann man viel Geld verdienen (wenn man Glück hat), aber man kann auch böse auf die Nase fallen.

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