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06.05.2014

10:47 Uhr

Anlagestrategie

Heilkraft fürs Depot

Quelle:Börse am Sonntag

Der Schweizer Pharmariese Novartis will durch Zukäufe seine verschiedenen Geschäftsbereiche stärken. Selbst wenn die Aktie in den nächsten Monaten nur seitwärts tendieren sollte, bieten sich Chancen für Anleger.

Das Basler Unternehmen Novartis ist einer der großen Player der Pharmabranche. dapd

Das Basler Unternehmen Novartis ist einer der großen Player der Pharmabranche.

DüsseldorfDie Pharmaindustrie ist im Übernahmefieber. Unter den großen Konzernen werden Geschäftsfelder getauscht und Marktteilnehmer überlegen, wer der nächste Fusions- oder Übernahmekandidat in der Branche sein könnte. Einer der großen Player der Branche ist Novartis.

Die Aktie hatte in den vergangenen Monaten bereits einen guten Lauf. Käufer des Discount-Zertifikats der Commerzbank auf die Novartis-Aktie (WKN CR0E8L) profitieren bereits bei einer Seitwärtsbewegung der Aktie bis Laufzeitende. Bei Discountern können Anleger die Aktie preiswerter erwerben, im Gegenzug ist aber die Rendite begrenzt.

Das Basler Unternehmen ist eines der wichtigsten Firmen am europäischen Pharmamarkt. Erst vor wenigen Tagen hat Novartis vier Monate früher als erwartet die Zulassung der US-amerikanischen Pharmabehörde FDA für ein Medikament gegen Lungenkrebs erhalten. Unternehmenschef Joe Jimenez hat kürzlich angekündigt, die drei strategischen Geschäftsbereiche Pharma, Augenheilmittel und Generika weiter durch Zukäufe zu stärken.

Damit kehrt Jimenez sich von der Strategie seines Vorgängers Daniel Vasella ab, der beim Unternehmen mehr auf Diversifikation als auf ein konzentriertes Unternehmensportfolio gesetzt hat. Durch Zukäufe und durch weitere Investitionen in die eigene Forschung will sich das Unternehmen für die Zukunft rüsten. Für die Übernahmen ist ein Volumen zwischen zwei und fünf Milliarden US-Dollar vorgesehen. 

Von den Ende April bekannt gegebenen Zahlen zum ersten Quartal kamen eher wenig Impulse. Das Basler Unternehmen hat den Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um ein Prozent auf 14 Milliarden US-Dollar erhöht. Die Steigerung beim operativen Ergebnis war unter anderem Sondereffekten geschuldet.

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