Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

02.04.2014

16:06 Uhr

Anlagestrategie

Seitwärtsrendite mit Betongold

Quelle:Börse am Sonntag

Das Immobilien-Unternehmen Deutsche Wohnen ist Bestandteil wichtiger Immobilienaktien-Indizes. Bei einer Fortsetzung der Seitwärtsbewegung der Aktie erzielen Anleger mit einem speziellen Produkt eine höhere Rendite.

Aufwärtstrend

Kann der Immobilien-Boom zur Gefahr werden?

Aufwärtstrend: Kann der Immobilien-Boom zur Gefahr werden?

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

DüsseldorfDas Unternehmen ist in den Segmenten Wohnungsbewirtschaftung sowie Pflege und Betreutes Wohnen aktiv. Gewerbeeinheiten spielen dagegen eine eher untergeordnete Rolle. Dadurch kann
sich der Konzern gut von konjunkturellen Zyklen abkoppeln. Mit der Übernahme des Immobilienkonzerns GSW, an dem die Deutsche Wohnen mittlerweile über 90 Prozent hält, rückt sie nach der Deutschen Annington an Platz zwei der privaten Wohnimmobilien- Unternehmen.

So legen die Deutschen ihr Geld an

Top 7

Sicherheitsdenken dominiert sehr stark auch die Anlagestrategien männlicher Finanzanleger. 86 Prozent der befragten Männer können sich nicht vorstellen, bei Anlagen für eine höhere Rendite ein höheres Risiko in Kauf zu nehmen. Frauen sind aber offenbar noch sicherheitsorientierter: 96 Prozent von ihnen wollen bei der Geldanlage möglichst kein Risiko eingehen.

Top 6

Trotz des derzeit allgemein niedrigen Zinsniveaus können sich nur neun Prozent der Anleger vorstellen, bei künftigen Finanzanlagen mit einer höheren Risikobereitschaft gegebenenfalls eine höhere Rendite zu erzielen. Mit 91 Prozent legt die Mehrheit der deutschen Sparer einen großen Wert auf Sicherheit.

Top 5

Neben Festgeld und Tagesgeld würden die Verbraucher 2013 auch stärker in Immobilien, Gold und andere Edelmetalle investieren, wenn sie einen größeren Geldbetrag dafür zur Verfügung hätten. Den größten Zuwachs im Vergleich zu 2012 erleben Immobilien. 46 Prozent aller deutschen Anleger würden sich ein Haus oder eine Wohnung anschaffen. Auch die Krisenwährung Gold ist 2013 deutlich beliebter. Knapp 30 Prozent der deutschen Anleger würden sich größere Goldbestände zulegen.

Top 4

Während Frauen tendenziell stärker in Festgeld sowie Tagesgeld investiert sind, meiden sie Aktienanlagen noch in stärkerem Maße als Männer. Bei Fonds sind hingegen nur geringfügige, bei Immobilien, Gold und anderen Edelmetallen sogar überhaupt keine Unterschiede im Anlageverhalten von Männern und Frauen feststellbar.

Top 3

Im Jahr 2012 waren bei den deutschen Anlegern Festgeld und Tagesgeld die beliebtesten Anlageprodukte. Obwohl der Dax in diesem Jahr um rund 30 Prozent zulegte, rangieren börsennotierte Finanzprodukte erst deutlich danach. Gerade einmal jeder fünfte Deutsche investierte sein Geld in Aktien. Darauf folgten Immobilien mit knapp 17 Prozent. Das in der Krise besonders beliebte Anlageobjekt Gold lag mit gerade einmal neun Prozent ebenfalls auf den hinteren Plätzen.

Top 2

Trotz eines weiteren Euro-Krisenjahrs stieg der Dax 2012 auf ein neues Allzeithoch. Knapp die Hälfte (48 Prozent) der deutschen Anleger zeigte sich trotz der guten Kursentwicklung mit der Werteentwicklung ihrer Finanzanlage unzufrieden.

Top 1

Der Anteil der Deutschen, die 2012 einen nennenswerten Geldbetrag angelegt haben, steigt mit zunehmenden Alter erkennbar an. Mit knapp 65 Prozent stellen Deutsche ab 60 Jahren die größte Gruppe der Privatanleger.

Die im vergangenen Jahr bekannt gegebenen Zahlen zur Geschäftsentwicklung der ersten neun Monate 2013 lagen im Rahmen der Erwartungen. Die Mieterlöse stiegen deutlich um 58 Prozent auf knapp 260 Millionen Euro.
Das Researchhaus Kepler Cheuvreux erwartet zweistellige Wachstumsraten bei den FFO (Funds from Operations)-Kennzahlen des Unternehmens. Die Kennzahl gibt den Cash-Flow aus dem operativen Geschäft an. Ein Analyst des Hauses, Thomas Neuhold, sieht bei Deutsche Wohnen ein Kursziel von 16 Euro.

Neuhold erwartet durch die Übernahme der GSW bei der Deutsche Wohnen ein verstärktes Wachstum. Ein leicht höheres Kursziel, nämlich 16,50 Euro, hat die DZ Bank ausgerufen.

Die Aktie hat sich in den vergangenen 52 Wochen seitwärts zwischen einer unteren Begrenzung bei 12,40 Euro und einer oberen bei knapp 15,90 Euro bewegt. Anfang März wurde diese obere Begrenzung getestet, allerdings konnte sich der Aktienkurs nicht darüber etablieren.

Verbindet man die Chartanalyse mit den fundamentalen Einschätzungen der Analysten ist eine weitere Seitwärtsbewegung der Aktie kein unwahrscheinliches Szenario, das Investoren eines Capped-Bonus-Zertifikates höhere Renditen als dem Aktionär bietet.
Mit einem Capped-Bonus-Zertifikat der Commerzbank auf Deutsche Wohnen AG partizipieren Investoren bereits bei einer Seitwärtsbewegung der Aktie. Das Zertifikat wird am 25. Juni 2015 zurückgezahlt, Bewertungstag ist der 18. Juni 2015. Die Barriere liegt bei 12 Euro und damit unterhalb des 52-Wochen-Tiefs der Aktie, die Kursobergrenze (Cap) wurde bei 18 Euro festgelegt.

Das Produkt kann aktuell zu 15,91 Euro erworben werden. Wird die Barriere während der Laufzeit nicht berührt, erhalten Investoren am Laufzeitende 18 Euro ausgezahlt. Andernfalls geht der Bonus-Mechanismus verloren.
Investoren bekommen bei Fälligkeit ebenfalls 18 Euro ausgezahlt, wenn die Aktie am Bewertungstag mindestens auf diesem Kursniveau notiert. Ansonsten wird pro Zertifikat eine Aktie der Deutsche Wohnen AG eingebucht.

Von

BaS

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×