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02.10.2013

10:01 Uhr

Anlagestrategie

Wie man vom deutschen Export profitieren kann

Die deutsche Wirtschaft lebt stark vom Export. Anleger können mit speziellen Finanzprodukten von Unternehmen profitieren, die einen hohen Anteil ihres Umsatzes außerhalb Europas generieren.

Immer mehr Container werden von Deutschland in die ganze Welt exportiert. Mit entsprechenden Zertifikaten kann man am deutschen Export teilhaben. dpa

Immer mehr Container werden von Deutschland in die ganze Welt exportiert. Mit entsprechenden Zertifikaten kann man am deutschen Export teilhaben.

Deutschland gehört nach wie vor zur Spitze der Export-Länder. 2012 wurde der Wert der exportierten Waren im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 3,4 Prozent auf 1,1 Billionen Euro gesteigert. Dabei war bereits 2011 ein Spitzenjahr. Allerdings musste sich Deutschland 2012 mit dem Platz 3 der Top-Exportländer zufrieden geben. Platz eins nahm China ein, gefolgt von den USA. Allerdings stehen die Chancen nicht schlecht, dass Deutschland sich im aktuellen Jahr den zweiten Platz wieder zurück erobert.
Zusammensetzung und Gewichtung
Bei deutschen Exporten denken viele Anleger zu Recht an Automobilwerte. So ist es auch nicht verwunderlich, dass der GlobaxIndex beispielsweise Automobilaktien wie zum Bespiel Daimler und BMW, die auch im Dax vertreten sind, enthält. Im vergangenen Jahr wurden Fahrzeuge und Fahrzeugteile in Höhe von 190 Milliarden Euro ins Ausland exportiert. Die jüngsten Zahlen von BMW gaben weiter Anlass zum Optimismus.

Der Münchner Autobauer verkaufte im August weltweit knapp 140.000 Autos. Seit Jahresbeginn waren es 1,2 Millionen Fahrzeuge. BMW-Chef Reithofer zeigte sich bei der IAA in Frankfurt optimistisch, auch für das Gesamtjahr einen Absatzzuwachs zu erzielen. Die guten Zahlen bei BMW sind zum großen Teil außereuropäischen Umsätzen zu verdanken, da der europäische Markt immer noch durch die Schuldenkrise geprägt ist.

Nicht nur bei der Autoherstellung, auch im Maschinenbau und bei chemischen Produkten kann Deutschland weltweit punkten. Die chemische Industrie ist im Index unter anderem durch Bayer und Wacker Chemie vertreten.

Auch globale Dienstleister aus Deutschland wie der Software-Hersteller SAP sind im Index vertreten. Im Unterschied zu anderen Aktienindizes, in denen die Gewichtung der einzelnen Unternehmen häufig nach der Marktkapitalisierung vorgenommen wird, sind die Unternehmen im German Global Export Aktienindex (Globax) alle gleich gewichtet.

Kommentare (1)

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aktionaer

02.10.2013, 10:28 Uhr

Im Moment bildet sich gerade eine Flag im Down Move, aber im longterm wäre es eine gute alternative zu Spezialwerten.

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