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27.12.2013

06:46 Uhr

Ausblick für Anleger

Diese Branchen könnten sich lohnen

VonMatthias von Arnim

Für Investoren bleibt auch das Jahr 2014 mit großer Wahrscheinlichkeit ein Jahr des billigen Geldes. Die Hausse wird jedoch vermutlich nicht in allen Branchen so ungebremst weitergehen.

Im kommenden Jahr sollten Anleger genauer hinsehen, denn einige Branchen bieten besondere Chancen. dpa

Im kommenden Jahr sollten Anleger genauer hinsehen, denn einige Branchen bieten besondere Chancen.

DüsseldorfDas Jahr Börsenjahr 2013 war geprägt von Rekorden: höchster Dax-Stand, höchster Wert des Dow Jones Industrial Index und nicht zuletzt ein Rekord-Indexstand des S&P 500. Sogar der japanische Nikkei-Index setzte nach zwanzig traurigen Jahren der Talfahrt zu einer beachtlichen Aufschwung an.

Wer in den vergangenen zwölf Monaten in Indexzertifikate auf die oben genannten Leitindizes investierte, konnte nichts verkehrt machen. Im kommenden Jahr sollten Anleger jedoch genauer hinsehen, denn einige Branchen bieten besondere Chancen.

Für Investoren bleibt auch das Jahr 2014 mit großer Wahrscheinlichkeit ein Jahr des billigen Geldes. Der Grund: Die Notenbanken haben keinen Grund, die Zinsen wieder anzuheben. Die Fed in den USA verkündete am vergangenen Mittwoch sogar offiziell, dass sie zwar ihr Anleiheaufkaufprogramm um zehn Milliarden auf 75 Milliarden Dollar im Monat reduzieren wolle, gleichzeitig stellten die US-Notenbanker aber auch langfristig niedrige Leitzinsen in Aussicht.

Denn ein dramatischer Anstieg der Inflationsraten beispielsweise ist trotz der aufgedrehten Geldhähne der Notenbanken nicht in Sicht. „Wer jetzt vor einer Hyperinflation warnt, der fürchtet sich auch im Stau vor Radarfallen“, sagt Stefan Schilbe, Chef-Volkswirt bei HSBC Trinkaus. Denn die Geldströme fließen nicht ungebremst in die Wirtschaft.

Sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Europa sind die Folgen der Finanzkrise nicht gelöst. Die Weltkonjunktur ist immer noch ein zartes Pflänzchen, das derzeit niemand, der politisch Verantwortung trägt, ernsthaft abwürgen will. Gleichzeitig sitzen die Staaten auf horrenden Schuldenbergen, die sie nur dann abtragen können, wenn die Zinsen niedrig bleiben.

Für Sparer, die auf Festverzinsliches setzen, ist dies eine schlechte Nachricht. Für Aktionäre ist es eine gute frohe Botschaft. Denn wer sein Kapital vermehren will, hat kaum eine andere Wahl, als in Aktien zu investieren. In den vergangenen drei Jahren war dies eindrucksvoll zu besichtigen, als die großen Aktienindizes immer neue Höchststände feierten.

Kommentare (3)

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Matze1

27.12.2013, 09:14 Uhr

Intel?

Nun ja, Intel scheint mir jetzt in der klassischen „Sandwich Position“: Als Chip Hersteller kommt Intel an den Maschinen von ASML kaum vorbei und gleichzeitig wird die hohe Leistung der Chips als Qualitätskriterium von den Kunden nicht mehr wahrgenommen. Der Trend geht zu Handy und Co.
Das Geschäft macht zunehmend also ASML und der Handy Hersteller.

Es bleibt die Frage, ob der Technologie-Zyklus Intel überrollt… Margen können sinken…

alf

27.12.2013, 09:57 Uhr

Ja aber schauen sie sich mal die Bilanz von Intel an - Kohle ohne Ende

Account gelöscht!

27.12.2013, 18:14 Uhr

Ist für mich eher ein Armutszeugnis für die Unternehmensführung, weil sonst hätte Intel schon die Kohle genommen und neue (bessere) Technologien oder Unternehmen aus anderen Teilen der Wertschöpfungskette geschluckt.

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