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21.02.2004

09:08 Uhr

Banken versprechen innovative Produkte und verbesserten Service – Neue Käuferschichten im Fokus

Zertifikate sollen zur Volksanlage werden

VonJürgen Röder

Zertifikate waren die Boom-Anlage im vergangenen Jahr. Und glaubt man den Protagonisten, dann hält die Entwicklung auch in diesem Jahr an. „2004 werden sich Zertifikate auch bei solchen Anlegern durchsetzen, die bislang Zertifikate noch gar nicht wahr genommen haben“, prognostiziert Heiko Weyand von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Zertifikate als Volksanlage - dazu beitragen will auch der neue Verband namens „Deutsches Derivate Institut“, den Emittenten kürzlich gegründet haben.

DÜSSELDORF. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Im Jahr 2003 stieg der Umsatz bei Anlagezertifikaten (Zertifikate ohne Hebel- und Knockoutprodukte) von 48,3 auf 58,9 Mrd. Euro, die Zahl dieser unterschiedlichen Investmentmöglichkeiten von rund 6 200 Ende 2002 auf mehr als 10 500 Ende des vergangenen Jahres.

„Einfache Indexzertifikate mit unbegrenzter Laufzeit wurden stark nachgefragt, für Discount-Zertifikate und Rolling Discounts erfolgte der Durchbruch, und Bonuszertifikate als Neuheit haben sich erfolgreich geschlagen“, berichtet Florian Brechtle, zuständig für die Emission und das Marketing von Optionsscheinen und Zertifikaten bei der Deutschen Bank.

Die Instrumente arbeiten dabei sehr unterschiedlich: Indexzertifikate bewegen sich im Gleichschritt mit dem dazugehörigen Index. Bei so genannten „Rolling Discounts“ kauft der Emittent jeden Monat ein neues Discount-Zertifikat mit einer Laufzeit von einem Monat (siehe nebenstehender Artikel). Bonuszertifikate sichern Verluste bis zu einer vorher bestimmten Grenze ab, gleichzeitig sind Anleger bei Kursanstiegen vollständig oder fast komplett mit von der Partie.

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