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15.07.2011

08:14 Uhr

Börsen-Bilanz

Welche Anlagen überzeugen und wo noch Potenzial steckt

VonMatthias von Arnim

Die Hälfte eines spannenden Börsenjahres ist vorbei. Wie geht es weiter? Welche Aktienmärkte bieten noch Potenzial? Gehören Rohstoffe weiterhin ins Depot? Zeit für eine Bestandsaufnahme und einen Blick in die Zukunft.

Händler an der Frankfurter Börse. Quelle: dpa

Händler an der Frankfurter Börse.

BonnEuropas Börsen, die aussichtsreichen Wachstumsmärkte in Brasilien, Russland, Indien und China, sowie Gold, Silber, Seltene Erden und Öl waren Anfang des Jahres die Themen, zu denen Handelsblatt ZertifikateNews im Januar eine Auswahl von Wertpapieren vorstellte. Die Zwischenbilanz kann sich sehen lassen: Zur Halbzeit dieses spannenden Börsenjahres liegt die Handelsblatt Zertifikate-Auswahl bis auf wenige Ausnahmen im Plus.

Die Frage ist nun: Wie geht es weiter? Welche Aktienmärkte bieten noch Potenzial? Gehören Rohstoffe noch ins Depot? Handelsblatt ZertifikateNews blickt noch einmal kritisch über alle Märkte…

Deutschland bewährt sich

„Die Börsenentwicklung in der Euro-Zone bleibt spannend. Denn die Stimmung der Börsianer steigt oder fällt derzeit mit jeder neuen Nachricht aus Griechenland“, sagt Dominik Auricht, Experte für Wertpapier-Anlagelösungen der Hypo-Vereinsbank onemarkets. So habe die Verabschiedung des Sparpakets durch das griechische Parlament in der vergangenen Woche zwar für gute Stimmung und steigende Aktienkurse an Europas Aktienmärkten gesorgt. „Eine gewisse Unsicherheit wird allerdings bleiben“, so Auricht. Denn die Probleme sind letztlich nur vertagt und nicht gelöst worden.

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Griechenland ist de facto pleite, die Ratingagenturen bewerten griechische Staatsanleihen als Ramsch-Renten, Rückzahlung ungewiss. Portugal, Irland und vielleicht auch Spanien droht dasselbe Schicksal. Die Stabilität des Euro und nicht zuletzt der politische Zusammenhalt der Europäischen Union stehen deshalb vor einer Zerreißprobe. Als wirtschaftlicher Fels in der Brandung bewährt sich derzeit Deutschland. Der Export brummt, und die Binnennachfrage ist dank der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt stabil. Angesichts der Probleme auf dem europäischen Kontinent darf das als ein kleines German Wunder bezeichnet werden.

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