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17.02.2014

13:31 Uhr

Chartanalyse

BASF-Aktie: Weitere Kursgewinne sind greifbar

VonJürgen Röder

Die monatelange Seitwärtsbewegung hat die BASF-Aktie bereits Ende Oktober 2013 verlassen. Doch nach dem Markieren eines neuen Allzeithochs besteht aus charttechnischer Sicht wieder eine gute Einstiegsmöglichkeit.

BASF-Tanklager im südbrandenburgischen Schwarzheide: Auch mit der Aktie könnte es laut Charttechnik weiter nach oben gehen. dpa

BASF-Tanklager im südbrandenburgischen Schwarzheide: Auch mit der Aktie könnte es laut Charttechnik weiter nach oben gehen.

Düsseldorf.Seit Herbst 2008 befindet sich die BASF-Aktie in einer Auswärtsbewegung. In diesem Zeitraum konnte sich das Wertpapier mehr als vervierfachen – von knapp 20 auf aktuell mehr als 82 Euro. Allerdings kam es immer wieder zu Korrekturen. „Die über weite Strecken des Vorjahres herrschende Seitwärtsbewegung konnte erst Ende Oktober nach oben aufgelöst werden“, erläutert Charttechniker Hans-Dieter Schulz, der den Kursverlauf von BASF analysiert hat.

Jeweils Anfang und Mitte 2013 erreichte der Chart die Marke von 76 Euro, um anschließend wieder den Rückwärtsgang einzulegen. Erst im Oktober durchbrach der Chart diese Marke und stieg bis auf knapp 81 Euro. Mit diesem Durchbruch wird laut Charttechnik  die Marke 76 Euro, die zweimal einen Widerstand bildete, nun zur Unterstützungszone. Die wurde auch getestet:  Als Folge des anschließenden Rückpralls notierte die Aktie mehrere Wochen lang im Bereich von 76 Euro.

Begriffe aus der Charttechnik

Widerstand- und Unterstützungslinien

Kann der Kursverlauf mehrmals einen bestimmten Kurs nicht überwinden entsteht eine Widerstandslinie. Wird der Widerstand durchbrochen entsteht ein Kaufsignal. Wird ein bestimmter Kurs mehrmals erreicht und nicht unterschritten, entwickelt sich eine Unterstützungslinie. Wird die Unterstützung durchbrochen, entsteht ein Verkaufssignal.

Auf- und Abwärtstrend

Ein Trend gibt die grundsätzliche Richtung eines Kursverlaufs an. Er wird bei steigenden Kursen als Aufwärtstrend, bei gleich bleibenden Kursen als Seitwärtstrend und bei fallenden Kursen als Abwärtstrend bezeichnet. Trends besitzen eine unterschiedliche Dauer. Zu unterscheiden sind hier der Primärtrend (langfristig), der Sekundärtrend (mittelfristig) und der Tertiärtrend (kurzfristig). Kann zusätzlich zur unteren Trendlinie eine parallele obere Trendlinie gezogen werden, entsteht ein Trendkanal.

Gleitende Durchschnitte

Gleitende Durchschnittslinien dienen der Kursglättung. Zu Bestimmung der Durchschnitte werden die Kurse für einen festen Zeitraum addiert und durch die Anzahl der Tage geteilt. Gängige Durchschnitte sind die 38-, 100- und 200-Tage-Linie. Je länger der gewählte Zeitraum ist, umso „glatter“ verlaufen die Durchschnittslinien.

„Doch letztlich setzten sich dabei die Bullen durch, seit Anfang Februar hat die Aktie kräftig zugelegt und mit über 82 Euro ein neues Allzeithoch erreicht. „Jetzt sind weitere Kursgewinne greifbar“, meint Schulz. Sofern BASF nicht nachhaltig unter 80 Euro zurückfällt, „sollten die Kurse in den kommenden Woche und Monaten die Marke von 90 Euro erreichen“.

Bei dem Szenario eines weiteren Anstiegs können Anleger mit Sprintzertifikat „doppelt“ profitieren. Denn diese Derivate hebeln den Gewinn innerhalb einer gewissen Spanne mit dem Faktor zwei. Das passende Produkt für das Chartszenario bietet die DZ Bank (WKN: DZE2JD). Verdoppelt werden die Gewinne von 82 Euro bis 88 Euro bis einer Laufzeit bis Ende Juni 2014. Der maximale Rückzahlungsbetrag beträgt 94 Euro. Dafür muss die BASF-Aktie mindestens auf dem Niveau von 88 Euro zum Ende der Laufzeit notieren. Unterhalb der Marke von 75,78 Euro verhält sich der Sprinter wie die Aktie selbst.

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