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21.12.2012

11:32 Uhr

Chartanalyse

Der stärkste Dax-Titel

VonStefan Schneider

Während die Richtung bei der Aktie des Softwarekonzerns SAP klar ist, entscheidet sich beim Goldpreis erst in den kommenden Tagen, ob die Bullen oder die Bären jubeln dürfen.

Die SAP-Zentrale in Walldorf. dpa

Die SAP-Zentrale in Walldorf.

„Erfolg ist der größte Feind von Innovation“, sagte kürzlich SAP-Vorstand Jim Hagemann Snabe und ergänzte: „Wir hatten lange Zeit enormen Erfolg und wurden am Ende deswegen langsamer. Jetzt wollen wir wieder fit wie ein Teenager sein. Und das im Alter von 40 Jahren.“ Dem Aktienkurs scheint die angekündigte Verjüngungskur gut zu tun. „Die Anteilsscheine des Walldorfer Softwarekonzerns weisen innerhalb des Dax die höchste relative Stärke auf“, wie Chartexperte Christian Henke analysiert.

Chartexperte Christian Henke. PR

Chartexperte Christian Henke.

Auch aus charttechnischer Sicht ist SAP interessant. Denn erst vor kurzem wurde die horizontale Widerstandslinie bei 56/57 Euro durchbrochen. Erstes Kursziel für Henke ist „das historische Hoch vom März 2000 bei 66,75 Euro.“ Die nächste Anlaufstelle sieht er bei 70 Euro. „Langfristig könnte auch die obere Trendlinie des Aufwärtstrendkanals bei 114 Euro angestrebt werden. Das ist allerdings zurzeit noch Zukunftsmusik“, sagt Henke.

Sollte der SAP-Kurs dennoch fallen, hat er solide Unterstützungen: Die überwundene Widerstandslinie (56/57 Euro) und die steigende 40-Wochen-Durchschnittslinie bei aktuell 54,36 Euro können sinkende Aktienkurse bremsen. 

Für die Umsetzung dieser Strategie sind Produkte mit Hebel erste Wahl. Für risikofreudige Anleger gibt es ein Faktorzertifikat von der Commerzbank, das den möglichen weiteren Anstieg mit dem Faktor vier hebelt (WKN: CZ0VW9). Allerdings werden bei diesem Produkte auch die Verluste genauso gehebelt.

Im Vergleich konservativer ist ein Sprinterprodukt von der DZ Bank (WKN: DZ89VJ). Es verdoppelt die Gewinne innerhalb der Spanne von 57 und 65 Euro. Der maximale Rückzahlungsbetrag zum Laufzeitende beträgt 73 Euro (Rendite rund 19 Prozent p.a.) – sofern die Aktie Ende 2013 mindestens bei 65 Euro notiert.

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