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06.12.2012

16:19 Uhr

Chartanalyse

„Der ultimative Deckel dürfte gelüftet werden“

VonStefan Schneider

Auch wenn Euro-Krise und Rezession in Südeuropa den Ausblick eintrüben, könnte der Dax im nächsten Jahr neue Hochs erklimmen. Versicherungsaktien haben deutlichen Nachholbedarf.

Jörg Scherer ist Leiter der Technischen Analyse bei HSBC Trinkaus. Der Certified Financial Technican (CFTe) ist Gewinner des 2007er Awards der Technischen Analysten Deutschlands und Verfasser des Newsletters  „HSBC Daily Trading“. PR-Bild

Jörg Scherer ist Leiter der Technischen Analyse bei HSBC Trinkaus. Der Certified Financial Technican (CFTe) ist Gewinner des 2007er Awards der Technischen Analysten Deutschlands und Verfasser des Newsletters „HSBC Daily Trading“.

Kaum jemand hatte in diesem Jahr erwartet, dass sich der Dax derart gut schlägt – zu schlecht waren die äußeren Einflussfaktoren: Euro-Krise, Rezession in Südeuropa und lange Zeit politische Unsicherheit in den USA und im Nahen Osten. Deshalb ist es umso erstaunlicher, dass das deutsche Aktienbarometer seit Jahresbeginn einen Anstieg von 22 Prozent verzeichnen kann. Der Blick ins nächste Jahr ist zumindest eher von Optimismus als von Pessimismus geprägt, besonders unter charttechnischen Gesichtspunkten, wie Jörg Scherer von HSBC Trinkaus aktuell analysiert.

„Seit dem Jahr 1982 kann ein langfristiger Basisaufwärtstrend hergeleitet werden, zusammen mit den historischen Höchstständen bei gut 8.100 Punkten bildet er ein aufsteigendes Dreieck“, so Chartexperte Scherer. „Innerhalb dieses Kursmusters bildet der Abwärtstrend, der seit dem Jahreswechsel 2007/2008 besteht, in Kombination mit dem Erholungstrend seit März 2009 ein symmetrisches Dreieck.“ Die Auflösung des kleineren Konsolidierungsmusters liefert für Jörg Scherer ein frühes Indiz dafür, dass auch der „ultimative Deckel“ bei 8.100 Punkten gelüftet werden dürfte.

Vor diesem Hintergrund seien die Hochpunkte aus den Jahren 2011 und 2012 bei 7.479 bzw. 7.600 Punkten perspektivisch nur Durchgangsstationen auf dem Weg nach oben. Allerdings darf der Dax nicht mehr das jüngste Korrekturtief bei 6.950 Punkten unterschreiten.

Für das Szenario eignen sich Sprintzertifikate. Bei den Produkten wird der Gewinn innerhalb einer vorher festgelegten Spanne verdoppelt, die Verluste entsprechen allerdings ungefähr denen des Basiswertes. Für die Spanne 7.400 bis 8.100 Punkte gibt es derzeit zwei Produkte von der Commerzbank auf dem Markt. Das eine Sprintzertifikat (WKN: CK2K89) hat nur eine Laufzeit bis zum 20. Dezember 2012 - Anleger setzen damit auf eine Jahresendrallye. Die Alternative (WKN: CK86HL) hat eine Laufzeit bis zum 20. Juni des nächstens Jahres.

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