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15.06.2013

13:27 Uhr

Chartanalyse

Nikkei-Index sucht derzeit wieder Halt

VonJürgen Röder

Die Entwicklung an der Börse in Japan gleicht einer Achterbahnfahrt. Doch nun könnte der Nikkei-Index einen unteren Wendepunkt erreicht haben. Auf welche „Haltestellen“ Anleger bei der Kursentwicklung achten sollten.

Börse in Tokio: Die Kurse der japanischen Aktien haben derzeit eine hohe Schwankungsbreite. dpa

Börse in Tokio: Die Kurse der japanischen Aktien haben derzeit eine hohe Schwankungsbreite.

DüsseldorfDer Nikkei-Index an der Börse in Tokio hat in den vergangenen sechs Monaten ein Kursfeuerwerk erlebt, das selbst die Gewinne beim deutschen Dax und dem US-Index S&P 500 deutlich in den Schatten stellt. Von 8500 auf über 15.000 Punkte sind die Kurse japanischer Aktien gestiegen und damit auf den höchsten Wert seit Ende 2007.

Doch mittlerweile ist die erste Korrektur eingetreten.  „Diese Hausse erreichte am 23. Mai im Tagesverlauf ihr Hoch bei 15.942 Punkten und konsolidierte bis in den Bereich um 12.500, um dort den Versuch einer Bodenbildung zu starten“, sagt Charttechniker Dr. Gregor Bauer, der den Index analysiert hat (Grafik). Diese Bodenbildung sei allerdings noch nicht abgeschlossen.

Bauer hält einen spekulativen Kauf für möglich, wenn der Index die Marke von 13.700 Zählern überschreiten sollte. „Das wäre ein Signal, das die Bodenbildung der Abwärtskorrektur abgeschlossen sein könnte“, sagt er. Sein Kursziel wäre dann 15.500/15.900, den Stopp für das Investment würde er auf 12.800 Punkte setzen.

Solche Szenarien können Anleger mit  risikoreichen Hebelprodukten oder einfachen Indexzertifikaten nachbilden, die den Anstieg oder den Verlust des Nikkei 225 im Verhältnis 1:1 nachvollziehen. Attraktive Renditen für ein solches Szenario lassen sich aber auch mit Bonusprodukten und Discountern erzielen.

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

15.06.2013, 14:06 Uhr

Der Nikkei sucht verzweifelt Halt
und langsam wird's dem Sushi kalt.

Japan sei Seetang warm empfohlen,
dann kann der Thunfisch sich erholen ;-)

Oldi.

15.06.2013, 17:46 Uhr

Wird auch Zeit, habe mächtig geblutet.

Account gelöscht!

16.06.2013, 11:09 Uhr

Wodurch sollen sich denn die Stopp- und Kaufsignale ausbilden? Stecken dahinter wirtschaftliche Zusammenhänge, die uns der Autor nicht mitteilen möchte?

Wäre mir neu, daß Charttechniker jemals richtig lagen. Das sind reine Kaffeesatzleser. Kann man das Geld gleich zum Fenster rauswerfen - oder bspw. auf EON, TK oder Salzgitter setzen. Viel Spaß!

Der Nikkei wird noch eine ganze Weile um 13000 schwanken. Es gibt weit und breit nichts, was in auf das völlig unbegründete Niveau von fast 16000 hieven könnte.

Die aktuelle Geldpolitik in Japan ist ein Schwarzer Schwan, dessen Folgen noch gar nicht absehbar sind.

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