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06.04.2013

13:19 Uhr

Chartanalyse

Silberpreis unter Druck

VonJürgen Röder

Der Silberpreis hat eine fulminante Entwicklung hinter sich. Doch seit seinem Hoch im Mai 201 herrscht ein stetiger Verkaufsdruck. Laut Charttechnik steht bald eine wichtige Entscheidung für den weiteren Kursverlauf an.

Ein Barren aus Feinsilber und Silberkörner (Granalien). Der Silberpreis steht seit mehreren Monaten unter Druck. dpa

Ein Barren aus Feinsilber und Silberkörner (Granalien). Der Silberpreis steht seit mehreren Monaten unter Druck.

DüsseldorfDer Silberpreis steht nach Einschätzung des Chartexperten Dr. Gregor Bauer knapp oberhalb  einer wichtigen Unterstützung bei rund 27,50 bis 26,10 US-Dollar. „Hält diese Unterstützung nicht, wird der Silberpreis weiter einbrechen“, sagt er Chartanalyst. Für Trader sieht er die Chance, ab einem Silberpreis von 25,50 US-Dollar short zu gehen – mit einem engen Stopp bei 27,50 Dollar, um weitere Verluste zu begrenzen. Das Kursziel sieht er bei 17,50 US-Dollar.

Die Möglichkeit, auf fallende Kurse mit einem Hebel zu setzen, bieten zum Beispiel Faktorzertifikate. Diese hebeln Gewinne und natürlich auch Verluste mit einer festen Zahl. Das eine Produkt der DZ Bank (WKN: DZF42S) beispielsweise münzt Verluste des Edelmetalls in Gewinne mit dem Faktor vier um, das andere mit dem Faktor zwei (WKN: DZF22S).

Konservativere Investoren können mit Reverse-Bonuszertifikat auf fallende Silber-Notierungen setzen. Das von der Royal Bank of Scotland (WKN: AA5T9E) passt mit seinem Chance-Risiko-Profil in die „aktuelle Landschaft“. Es bietet zwar keine Bonusrendite, doch Verluste entstehen erst, wenn der Silberpreis über die obere Schwelle von 38-Dollar steigt. Anleger profitieren von Verlusten, wenn Silber die Schwelle von 24 Dollar unterschreitet. Das Aufgeld liegt bei zehn Prozent. Und es hat eine kurze Laufzeit (26. Juni 2013).

Kommentare (13)

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Account gelöscht!

05.04.2013, 18:32 Uhr

Solche Charts in logarihmischer Skala sind absoluter Humbug! Liebe Anleger bitte erst gar nicht ansehen.

Michael

06.04.2013, 13:35 Uhr

Wenn's wirklich auf $17,5 fällt, kann man ja einen schönen Batzen nachkaufen.
Ist doch alles super. Gold soll stark fallen, Silber könnte stark fallen...wunderbarer Zeitpunkt um dann dick zuzulangen.

Micha

06.04.2013, 13:44 Uhr

Dann gibt es endlich wieder Einkaufspreise unter den Produktionskosten und eine echte Alternative zu den ganzen leeren "Papiergeldversprechungen"! Wie sagte jedoch schon Faust: Wohl vernehme ich die Worte, doch allein mir fehlt der Glaube.

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