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14.06.2013

10:18 Uhr

Chartanalyse

Warten auf ein neues Allzeithoch

VonJürgen Röder

Der US-Aktienindex S&P 500 hat nach langen Anstiegen mittlerweile auf Korrekturmodus umgeschaltet. Laut Charttechniker Gregor Bauer gibt es für Anleger in dieser Börsenphase zwei verschiedene Szenarien.

Auf Korrekturmodus: der US-Aktienindex S&P 500. AFP

Auf Korrekturmodus: der US-Aktienindex S&P 500.

DüsseldorfDer US-Aktienindex S&P 500 befindet sich noch in einem anhaltenden übergeordneten Aufwärtstrend, die aktuelle Korrekturbewegung hat ihr vorläufiges Tief um 1600 Punkte markiert. Das meint Charttechniker Dr. Gregor Bauer, der das amerikanische Börsenbarometer genauer unter die Lupe genommen hat.

Für ihn ergibt sich ein klares trendfolgendes Kaufsignal aber erst, wenn das bisherige Allzeithoch bei 1687 Punkten nach oben durchbrochen wird. „Damit wäre die Korrektur beendet“, sagt Bauer. Die nächste Unterstützung in der aktuellen Korrekturbewegung liegt seiner Ansicht nach zwischen 1600 und 1550 Punkten.  

Laut Bauer gibt es für Anleger zwei Szenarien: Zum einen können sie auf weiter steigende Kurse setzen, wenn der S&P 500 auf rund 1700 Zähler steigt. Das Kursziel läge dann bei 1900 Zählern. Der Stopp sollte auf die Marke von 1550 Punkten gesetzt werden.

„Ein weiterer Einstieg auf der Long Seite ergibt sich, wenn der S&P 500, ohne über die 1700 Punkte nach oben auszubrechen, sofort auf die Unterstützung um 1550 Punkte fällt und dort wieder nach oben dreht“, sagt Bauer. Das Kursziel wäre dann wieder 1700 Punkte, Stopp-Loss etwa bei 1500 Punkten.

Kommentare (2)

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whisky

14.06.2013, 12:03 Uhr

In den letzten Tagen ist ganz einfach per Gerücht Kasse gemacht worden.

Account gelöscht!

14.06.2013, 12:07 Uhr

Das "schöne" an der Charttechnik ist ja, dass man immer etwas darüber schreiben kann. Sogar mehrmals am Tag. Die Lage ändert sich eben ständig.

Ein gar nicht zu überschätzender Vorteil für die schreibende Zunft, die das ja auch entsprechend propagiert. Wer darauf seine Anlageentscheidungen gründet - selber schuld. Kreml-Asttrologie war früher dagegen eine präzise Wissenschaft.

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