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07.07.2011

16:34 Uhr

Dax-Lethargie

Derivate-Anleger weichen auf Edelmetalle aus

Bei den deutschen Derivateanlegern haben Hebelprodukte auf Edelmetalle im Fokus gestanden. Laut Experten nutzten die Anleger die stärkeren Kursschwankungen bei Gold, um ganz kurzfristig zu spekulieren.

Angesichts der bis zum frühen Nachmittag geringen Bewegungen am Aktienmarkt nutzen die Anleger laut Experten die stärkeren Kursschwankungen bei Gold, um ganz kurzfristig zu spekulieren. Quelle: dpa

Angesichts der bis zum frühen Nachmittag geringen Bewegungen am Aktienmarkt nutzen die Anleger laut Experten die stärkeren Kursschwankungen bei Gold, um ganz kurzfristig zu spekulieren.

FrankfurtBei den deutschen Derivateanlegern haben am Donnerstag Hebelprodukte auf Edelmetalle im Fokus gestanden. „Angesichts der bis zum frühen Nachmittag geringen Bewegungen am Aktienmarkt nutzen die Anleger die stärkeren Kursschwankungen bei Gold, um ganz kurzfristig zu spekulieren“, sagte Derivatehändler Atakan Sahin von der Baader Bank.

Dabei wurde sowohl auf steigende als auch fallende Kurse genannt. „Eine klare Tendenz zu Calls oder Puts ist nicht auszumachen, die Scheine liegen in der Regel nur eine Minute bis zu einer halben Stunde im Depot“, sagte Sahin. An der Scoach führte ein Turbo-Put mit Basispreis und Knock-Out-Barriere bei 1536 Dollar von der Deutschen Bank die Liste der meistgehandelten Hebelprodukte an. Ebenfalls gefragt war ein Turbo-Call mit Basispreis und Barriere bei 1492 Dollar von der Deutschen Bank. Am Nachmittag kostete eine Feinunze Gold rund 1527 Dollar.

Bei Silber haben sich die Anleger eindeutiger positioniert. Dort berichteten Händler überwiegend von Call-Käufen. „Außerdem werden die Silber-Scheine nicht so kurzfristig gehandelt wie die auf Gold, sondern oft auch bis zum nächsten Tag im Portfolio gehalten“, sagte Sahin. An der Scoach wurde ein Turbo-Call mit Basispreis bei 27,46 Dollar und Barriere bei 28,80 Dollar von der Deutschen Bank besonders häufig gekauft. An der Euwax stießen ein Turbo-Call mit Basispreis und Barriere bei 21,12 Dollar von der Commerzbank und ein Turbo-Call mit Basipreis bei 23,92 Dollar und Barriere bei 24,70 Dollar von Goldman Sachs auf besonderes Interesse. Eine Feinunze Silber kostete unterdessen etwa 36,33 Dollar.

Insgesamt berichteten Händler von einem anhaltend schwachen Geschäft mit wenigen Transaktionen. „Das Sommerloch ist da, und es wird vermutlich sehr lange dauern“, sagte Sahin. Solange die finanzielle Zukunft Griechenlands unsicher sei und dies wie ein Damoklesschwert über dem Finanzmarkt schwebe, würden sich die Anleger zurückhalten.

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

07.07.2011, 16:58 Uhr

Zum Glueck werden ja nur Papiere gehandelt und keine physischen Metalle, die will ja eh niemand.

Und die HB "Experten" sagten ja eh voraus das Gold in der Blase sein und nur unter 1000 EUR crashen kann.

Zum Glueck lese ich HB und weiss bescheid.......

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Go GATA !

gata.org

Schlaumeier

07.07.2011, 17:10 Uhr

Wer drückt Gold (das Thermometer der Wirtschaft) bei Preis von E 1.060,-- bis E 1.080,-- eigentlich immer nach unten?
Wer hat da Angst? Mal schauen wie lange diese interessierten
Kreise das noch schaffen.

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