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11.04.2012

11:20 Uhr

Derivate

Anleger wollen höhere Zertifikate-Risikopuffer

Die Risikobereitschaft der deutschen Zertifikateanleger ist im März wieder leicht gesunken. Viele Anleger rechneten offenbar mit Verlusten beim Dax und wählten höhere Risikopuffer.

Die Frankfurter Börse. Reuters

Die Frankfurter Börse.

FrankfurtNach einem monatelangen Anstieg ist die Risikobereitschaft der deutschen Zertifikateanleger zuletzt leicht gesunken. Bei Discountzertifikaten auf den Dax wählten die Anleger im März etwas höhere Risikopuffer als im Februar, wie der am Mittwoch veröffentlichte Investor-Sentiment-Index der UBS zeigt.

Dieser vergleicht den Stand des Dax mit der Höhe der Sicherheitspuffer (Caps), die Anleger beim Kauf von UBS-Discountzertifikaten auf den deutschen Leitindex gewählt haben. Je weiter der Cap unter dem Dax-Stand liegt, desto größere Risikoscheu signalisiert er.

Im März kauften die Anleger UBS-Discounter auf den Dax, deren Caps im Schnitt 8,6 Prozent unter dem jeweils aktuellen Dax-Stand lagen. Das heißt: Investoren kalkulierten bei ihrer Anlage-Einscheidung einen Dax-Verlust in ebendieser Höhe ein. Im Februar hatte der durchschnittliche Cap 8,3 Prozent unter dem Dax gelegen. Der Rückgang im März war der erste seit vier Monaten.

Zum Ende des Monats wählten die Anleger noch höhere Risikopuffer als im März-Durchschnitt. „Interessant wird sein, ob das eher negative Börsenumfeld der vergangenen Tage auf die Risikobereitschaft der Käufer von Discount-Zertifikaten durchschlägt“, sagt Marcel Langer aus dem Frankfurter Zertifikateteam der UBS. „In diesem Fall könnte der Investor-Sentiment-Index weiter absinken.“

Von

rtr

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