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12.07.2011

11:18 Uhr

Derivate-Studie

Pessimismus in Zertifikatebranche

Aus Angst vor zu hohen Risiken meiden Anleger weiterhin Zertifikate - schlechte Nachrichten für Anlageberater.

Daumen runter: Anleger meiden Zertifikate. Quelle: dpa

Daumen runter: Anleger meiden Zertifikate.

Frankfurt Angesichts des unsicheren Börsenumfeldes hat sich die Laune in der deutschen Zertifikatebranche im Juni weiter eingetrübt. Der Stimmungsindex der Anlageberater, den der Branchendienst „Der Zertifikateberater“ monatlich berechnet, signalisiert erstmals seit Mai 2010 wieder überwiegenden Pessimismus. Das Barometer sank im Juni auf 49,3 Punkte (Mai: 54,4) von 100 möglichen Punkten, wie die am Dienstag veröffentlichten Umfrageergebnisse zeigen. Werte unterhalb von 50 Punkten zeigen eine überwiegend negative Einschätzung der aktuellen Absatzlage an, Werte oberhalb dieser Marke Optimismus. Bei den Emittenten stieg der Index leicht auf 51,6 Punkte (Mai: 50).

„Maßgeblichen Anteil an der eingetrübten Stimmung hat die zunehmende Risikoaversion der Beratungskunden“, begründete der Branchendienst die Entwicklung. Lediglich inflationsgeschützte Produkte erfreuten sich der Umfrage zufolge etwas größerer Nachfrage als im Mai. Produkte auf alle anderen Themen seien zuletzt weniger begehrt gewesen. Dies hätte sich vor allem bei den Themen Rohstoffe, erneuerbare Energien und Schwellenländer bemerkbar gemacht.

„Der Zertifikateberater“ erhebt die Branchenstimmung seit August 2008. An der monatlichen Internet-Umfrage haben im Juni 16 Emittenten und 143 Berater aus verschiedenen Institutsgruppen teilgenommen.

 

Von

rtr

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