Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

23.05.2012

13:29 Uhr

Derivate

Unsicherheit der Anleger lähmt Börsenhandel

Die schwelende Eurokrise lähmt den Börsenhandel - das Geschäft mit verbrieften Derivaten ist durch die zunehmende Unsicherheit der Anleger enorm zurückgegangen.

Börsenhändler in Frankfurt: Unsicher durch die Euro-Krise. dpa

Börsenhändler in Frankfurt: Unsicher durch die Euro-Krise.

FrankfurtIm April kauften und verkauften Anleger über die Börsen Euwax und Scoach - gemessen am Handelsvolumen - 23 Prozent weniger Zertifikate und Hebelprodukte als im März, wie Daten des Deutschen Derivate Verbandes (DDV) am Mittwoch zeigten. Demnach wurden an den beiden Börsenplätzen verbriefte Derivate im Wert von 3,6 Milliarden Euro gehandelt. Gleichzeitig sank die Orderzahl um 18 Prozent auf rund 467.000 Transaktionen.

"Eine wesentliche Ursache für den Umsatzrückgang war die gewachsene Verunsicherung und eine damit verbundene Kaufzurückhaltung der Anleger aufgrund der sich zuspitzenden europäischen Staatsschuldenkrise", begründete der DDV die Entwicklung. "Hinzu kam eine geringere Zahl von Handelstagen." Im April gab es nur 19 Handelstage, im März waren es 22 gewesen.

Besonders stark war der Rückgang bei Zertifikaten, die eher für mittel- und langfristige Investitionen interessant sind. Der Handel mit Hebelprodukten nahm nicht so stark ab.

Auch gegenüber April 2011 verlief das Geschäft zuletzt mau. Im Vergleich zum Vorjahresmonat fiel der Umsatz um 22 Prozent, die Orderzahl ging um 18 Prozent zurück.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×