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10.01.2011

11:03 Uhr

EDG-Studie

Das Risiko von Zertifikaten sinkt

Der Kursanstieg an den Aktienmärkten wirkt sich auch positiv für Zertifikateanleger aus. Nicht nur, dass die Preise der meisten Produkte ebenfalls zulegen. Gleichzeitig sinkt das Risiko vieler Papiere, wie eine neue Studie zeigt.

HB FRANKFURT. Die positive Börsenentwicklung hat den Großteil der Zertifikate auf dem deutschen Markt deutlich risikoärmer gemacht. Im Oktober entfielen 61,3 Prozent des in Zertifikate investierten Vermögens auf die risikoärmste von insgesamt fünf Risikoklassen, im September waren es 58,3 Prozent gewesen, wie ein am Montag veröffentlichter Report des Analysehauses European Derivatives Group (EDG) zeigt. Gleichzeitig nahm der Anteil in Produkten der riskantesten Produktkategorie auf 7,3 Prozent ab von 10,3 Prozent im September.

"Mitverantwortlich für die Gesamtbewegung der Anlegergelder in Richtung risikoarmer Strukturen sind Kursgewinne an den Aktienmärkten sowie gesunkene (implizite) Volatilitäten", begründete die EDG die jüngste Entwicklung. Der deutsche Aktienindex Dax hatte im Oktober rund sechs Prozent zugelegt, der EuroStoxx 50 knapp vier Prozent. Den Einfluss von Umschichtungen durch Anleger und Neuemissionen hat die EDG bei ihrer Analyse herausgerechnet.

Die EDG misst die Risiken von Basiswerten und Zertifikaten anhand des Value at Risk (VaR). Diese Kennzahl gibt an, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Investment in einem bestimmten Zeitraum einen bestimmten Verlust nicht überschreiten wird. Für den Oktober-Report hat die EDG rund 230.000 Hebelprodukte und 200.000 Anlagezertifikate analysiert, wobei rund 99 Prozent des investierten Vermögens auf Anlagezertifikate entfallen.

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