Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

08.06.2011

16:56 Uhr

Futures

Erste Derivatebörse für Kenia

Kenia sammelt gerade Pläne für seine erste Derivatebörse. Futures auf Währungen und Rohstoffe sollen dort in Zukunft gehandelt werden können. Laut der Finanzaufsicht gibt es aber noch keinen Starttermin für die Börse.

An der Börse in Nairobi sind Terminmarktgeschäfte nicht möglich. Quelle: Reuters

An der Börse in Nairobi sind Terminmarktgeschäfte nicht möglich.

NairobiDie Kenianer wollen ihre erste Derivatebörse gründen. Die kenianische Finanzaufsichtsbehörde hat heimische und ausländische Unternehmen am Mittwoch dazu eingeladen, Konzepte für die Gründung und Bewirtschaftung eines solchen Handelsplatzes einzureichen. An der Derivatebörse sollen der Capital Markets Authority (CMA) zufolge Futures auf Währungen und Rohstoffe gehandelt werden. Wann der Handelsplatz an den Start gehen soll, ließ die Behörde offen.

"Die beabsichtigte Futures-Börse würde eine neue Klasse von Investitionsmöglichkeiten schaffen, welche die kenianische Wirtschaft innerhalb des globalen Wirtschaftssystems auf eine neue Stufe heben würde", teilte CMA-Chefin Stella Kilonzo mit. Kenia ist Ostafrikas größte Volkswirtschaft. Bislang sind an der Börse in der Hauptstadt Nairobi nur Kassageschäfte möglich, Terminmarktgeschäfte nicht. Die CMA will noch bis zum 30. Juni Vorschläge möglicher Betreiber dafür annehmen, wie eine kenianische Derivatebörse aussehen könnte.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×