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09.01.2006

12:40 Uhr

Gewinne in Reichweite

Infineon ist wieder im ruhigen Fahrwasser

VonChristian W. Röhl und Werner H. Heussinger

In der Blütezeit der New Economy ging der ehemals zum Siemens-Konzern gehörende Chip-Hersteller mit Vollgas an die Börse. Wer kann sich nicht an die Sportwagen-Auftritte des damaligen Firmenchefs Ulrich Schumacher erinnern.

So kletterte die Aktie in der Hausse des Jahres 2000 in der Spitze auf 92,50 Euro. Dann ging es jedoch drei Jahre steil nach unten bis zum Tief bei 5,34 Euro. Neben der Aktienmarktschwäche waren für diesen Einbruch fallende Chip-Preise verantwortlich, die den Münchnern riesige Verluste bescherten.

Inzwischen ist das Schiff in ruhigeres Fahrwasser gelaufen. Drei Gründe sprechen für Fortsetzung der jüngsten Erholung: Die Rückkehr in die schwarzen Zahlen, die Möglichkeit eines Börsengangs des Speicherchipbereichs und weltweit leicht anziehende Chippreise, wie der Philadelphia-Semiconductor-Index aufzeigt. Doch es bleiben Risiken, denn die Chip-Preise unterliegen traditionell hohen Schwankungen. Und Infineon hat in seiner Firmengeschichte noch nie deutliche Gewinne erzielen können, daher ist die Aktie ein hochriskantes Papier.

Als defensive Strategie bietet sich ein Bonus Cap-Zertifikat von Sal. Oppenheim an  (WKN SAL594). Sollte die Schwelle bei 5,90 Euro bis Ende 2007 nicht reißen, gibt es 10,33 Euro. An weiteren Gewinnen partizipiert man jedoch nur bis zum Cap bei 12,65 Euro. Die Bonus-Rendite beträgt 19% = 9,3% p.a, der Bonus-Puffer: 29,9%.

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