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20.03.2014

12:57 Uhr

Henkel Vorzugsaktie

Gewinne mit dem Konsum-Konzern

Quelle:Börse am Sonntag

Über einen längeren Zeitraum kann sich die Henkel-Aktie sehen lassen. Seit September 2011 hat sich der Wert der Aktie verdoppelt. Steht nun eine Seitwärtsbewegung an? Auch davon können Anleger profitieren.

Die Mehrheit der Analysten zeigt sich für die Henkel-Aktie optimistisch. dpa

Die Mehrheit der Analysten zeigt sich für die Henkel-Aktie optimistisch.

DüsseldorfDer Henkel-Konzern ist mit seinen Marken aus den Bereichen Kosmetik, Reinigung und Klebstoffe wie Persil und Pattex in fast jedem deutschen Haushalt präsent. Zurzeit lastet die Krise um Russland und die Ukraine auf dem Konzern. In Russland ist der Konzern seit 23 Jahren präsent, das Land ist für Henkel weltweit der viertgrößte Markt. In der Ukraine betreibt Henkel Produktionsstätten.

Allerdings kann der Konzern auf die Emerging Markets nicht verzichten. Gerade in den aufstrebenden Volkswirtschaften in Asien und Lateinamerika legt der Konzern weiter zu. Bei den Zahlen für das vergangene Jahr hat der Konsumgüterkonzern seine Ziele erreicht.

So legen die Deutschen ihr Geld an

Top 7

Sicherheitsdenken dominiert sehr stark auch die Anlagestrategien männlicher Finanzanleger. 86 Prozent der befragten Männer können sich nicht vorstellen, bei Anlagen für eine höhere Rendite ein höheres Risiko in Kauf zu nehmen. Frauen sind aber offenbar noch sicherheitsorientierter: 96 Prozent von ihnen wollen bei der Geldanlage möglichst kein Risiko eingehen.

Top 6

Trotz des derzeit allgemein niedrigen Zinsniveaus können sich nur neun Prozent der Anleger vorstellen, bei künftigen Finanzanlagen mit einer höheren Risikobereitschaft gegebenenfalls eine höhere Rendite zu erzielen. Mit 91 Prozent legt die Mehrheit der deutschen Sparer einen großen Wert auf Sicherheit.

Top 5

Neben Festgeld und Tagesgeld würden die Verbraucher 2013 auch stärker in Immobilien, Gold und andere Edelmetalle investieren, wenn sie einen größeren Geldbetrag dafür zur Verfügung hätten. Den größten Zuwachs im Vergleich zu 2012 erleben Immobilien. 46 Prozent aller deutschen Anleger würden sich ein Haus oder eine Wohnung anschaffen. Auch die Krisenwährung Gold ist 2013 deutlich beliebter. Knapp 30 Prozent der deutschen Anleger würden sich größere Goldbestände zulegen.

Top 4

Während Frauen tendenziell stärker in Festgeld sowie Tagesgeld investiert sind, meiden sie Aktienanlagen noch in stärkerem Maße als Männer. Bei Fonds sind hingegen nur geringfügige, bei Immobilien, Gold und anderen Edelmetallen sogar überhaupt keine Unterschiede im Anlageverhalten von Männern und Frauen feststellbar.

Top 3

Im Jahr 2012 waren bei den deutschen Anlegern Festgeld und Tagesgeld die beliebtesten Anlageprodukte. Obwohl der Dax in diesem Jahr um rund 30 Prozent zulegte, rangieren börsennotierte Finanzprodukte erst deutlich danach. Gerade einmal jeder fünfte Deutsche investierte sein Geld in Aktien. Darauf folgten Immobilien mit knapp 17 Prozent. Das in der Krise besonders beliebte Anlageobjekt Gold lag mit gerade einmal neun Prozent ebenfalls auf den hinteren Plätzen.

Top 2

Trotz eines weiteren Euro-Krisenjahrs stieg der Dax 2012 auf ein neues Allzeithoch. Knapp die Hälfte (48 Prozent) der deutschen Anleger zeigte sich trotz der guten Kursentwicklung mit der Werteentwicklung ihrer Finanzanlage unzufrieden.

Top 1

Der Anteil der Deutschen, die 2012 einen nennenswerten Geldbetrag angelegt haben, steigt mit zunehmenden Alter erkennbar an. Mit knapp 65 Prozent stellen Deutsche ab 60 Jahren die größte Gruppe der Privatanleger.

Allerdings konnte das Unternehmen noch keine Zukäufe, für die man 4,5 Milliarden Euro zurückgelegt hat, umsetzen. Henkel-Chef Kasper Rorsted will lieber noch abwarten als zu hohe Preise zu bezahlen. Der Konzerngewinn ist im abgelaufenen Geschäftsjahr um 6,5 Prozent auf 1,63 Milliarden Euro gestiegen. Das Unternehmen hat von niedrigeren Rohstoffpreisen und Sparmaßnahmen profitiert. Der Umsatz ging allerdings um 0,9 Prozent auf 16,4 Milliarden Euro zurück. Belastend wirkte sich der starke Euro aus.

Auch Analysten diskutieren über die Richtung des Henkel-Aktienkurses. Hintergrund: Henkel-Chef Kasper Rorsted hatte Ende Februar erklärt, er erwarte 2014 für das Unternehmen ein organisches Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozent sowie einen Anstieg des bereinigten Ergebnisses je Vorzugsaktie im hohen einstelligen Bereich. Damit würde das Jahr unterhalb seiner Mittelfristprognose bis 2016 verlaufen, die Aktie gab deutlich nach.

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