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23.12.2012

16:00 Uhr

Immobilien-Investments

Flexibel in Betongold investieren

VonMatthias von Arnim

Der Häusermarkt ist in Bewegung geraten. Die Preise steigen. Wer jetzt noch aufspringt, sollte jedoch gut überlegen, wie lange er sein Geld in Betongold binden will. Mit einigen Produkten bleiben Anleger flexibel.

Häuserfassaden in München: Die Preise für Wohneigentum in Deutschland steigen. dpa

Häuserfassaden in München: Die Preise für Wohneigentum in Deutschland steigen.

DüsseldorfEndlich hat auch Deutschland seinen eigenen Immobilien-Boom. Es hat lange genug gedauert. Andere Länder wie die USA, Spanien oder Großbritannien haben ihn schon hinter sich. Er beginnt in der Regel harmlos, mit stabilen, dann steigenden und schließlich explodierenden Preisen für Eigentums- und Büroimmobilien.

Ganz zum Schluss, in der letzten Phase, wenn aus dem Boom eine Blase wird, kommen die Anleger, die meinen, sie hätten sowieso schon zu lange gezögert und müssten jetzt noch einsteigen, bevor sie endgültig alles verpassen. „Diese Anleger erleiden besonders hohe Verluste, wenn die Blase platzt.“, sagt Kemal Bagci von der Royal Bank of Scotland.

So weit ist es in Deutschland noch nicht. Noch ist zu viel Geld auf dem Markt, das in Betongold angelegt werden will. Noch ist das Preisniveau nicht besorgniserregend. Aber aus den stabilen Preisen sind je nach Region bereits stark steigende und teilweise schon explodierende Preise geworden. Insbesondere Schwarzgeld aus den kriselnden südeuropäischen Staaten fließt derzeit in rauen Mengen in den deutschen Immobilienmarkt.

Gezahlt wird in der Regel bar. Nach Mängeln gefragt wird wenig. Das treibt die Preise, mittlerweile auch in den B-Lagen. „Anleger, die nach günstigen Einstiegsmöglichkeiten suchen, sollten deshalb nicht in eine entstehende Blase hineinkaufen, sondern besser ihren Blick auf Immobilienmärkte richten, die ihren Boden gefunden haben“, rät Kemal Bagci.

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