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03.10.2013

16:29 Uhr

Interview

„Eigeninitiative vs. schleichende Enteignung“

VonKatharina Schneider

Mehr als 63 Millionen Euro haben Anleger in Wikifolios investiert. Andreas Kern, Chef der Social-Trading-Plattform erklärt, wie Anleger von Handelsprofis lernen können und warum die Zukunft für Finanzberater düster ist.

Andreas Kern, Gründer und Geschäftsführer der Trading-Plattform Wikifolio.com: „Wir legen größten Wert auf Transparenz.“ Wikifolio.com

Andreas Kern, Gründer und Geschäftsführer der Trading-Plattform Wikifolio.com: „Wir legen größten Wert auf Transparenz.“

Herr Kern, die Zinsen sind im Keller und das Vertrauen in Bankberater ist erschüttert. Vor diesem Hintergrund suchen viele Privatanleger Rat auf Social-Trading-Plattformen. Was bekommen Sie dort, das ein Finanzberater nicht bieten kann?
Es gibt immer mehr Privatanleger, die nicht mehr blind auf die Versprechen eines Beraters vertrauen wollen. Sie möchten die Kontrolle über ihr Geld behalten und sich aktiv um ihre Finanzen kümmern. Dabei benötigen sie jedoch Orientierungshilfen. Im Idealfall sind das frei zugängliche Handelsstrategien, die nicht durch Provisionszahlungen beeinflusst werden.

Der Anleger will also hinter die Kulissen schauen und verfolgen, wie die Anlageentscheidungen getroffen werden.
Wer einen Fonds kauft, bekommt quasi eine Blackbox. Der Kunde erfährt lediglich, in welche Richtung die Anlagestrategie ungefähr geht und am Jahresende wird er darüber informiert, welche die größten Positionen im Fonds sind. Welche Papiere der Fondsmanager zwischenzeitlich kauft, verkauft und warum er es tut, bleibt dem Anleger verborgen. Hier können Social-Trading-Plattformen punkten, indem sie alle Bewegungen im Depot offenlegen.

Kommentare (11)

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dagegen

03.10.2013, 16:37 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Rechner

03.10.2013, 16:52 Uhr

Schon äußerst merkwürdig, was sich da abspielt.

Er habe die Partei in eine verbrecherische Vereinigung umgewandelt?

Die verbrecherische Vereinigung ist doch wohl eher die politisch willfährige griechische Justiz, die wie auf Kommando auf einmal die abenteuerlichsten Vorwürfe gegen oppositonelle Politiker aus dem Hut zaubert und sie en masse verhaftet.

Formenkalkuel

03.10.2013, 18:05 Uhr

Dummheiten, bessere Dummheiten nochzumal, sollte man neu layouten: es gibt Dumm, es gibt besser Dumm und es gibt, noch besser:"Rechner".
Rechner kann so etwas.
Während Rechner den Dummdeutschen etwas vorrechnet, vmtl vom heimischen Rechnersofa aus.

Und Rechner rechnet mit der Blödheit anderer, bloß nicht mit seiner eigenen Blödheit.
Kein besonders bemerkenswertes Phän omen.

Aber: wen kann sowas schon noch ernsthaft interessieren?

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