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16.09.2014

10:27 Uhr

IT-Sicherheitsfirmen

Kampf den Computerschädlingen

Quelle:Börse am Sonntag

Das Internet zieht immer mehr Kriminelle an. Nicht nur Privatpersonen sind gefährdet. Bei manchen Firmen sind mögliche Schäden existenzbedrohend. Davon profitieren Unternehmen, die Sicherheitssoftware anbieten.

IT-Sicherheitsfirmen kämpfen gegen die dunklen Machenschaften im Internet. Anleger können mit Zertifikaten von diesem Kampf profitieren. dpa

IT-Sicherheitsfirmen kämpfen gegen die dunklen Machenschaften im Internet. Anleger können mit Zertifikaten von diesem Kampf profitieren.

DüsseldorfDie weltweite Vernetzung hat auch zur Vernetzung der Cyberkriminalität geführt. Die Folge sind erhebliche volkswirtschaftliche Schäden. Nach einer im Juni veröffentlichten Studie des IT-Sicherheitsdienstleister McAfee und des Zentrums für Strategische und Internationale Studien (CSIS) ist Deutschland mit einem Schaden in Höhe von 1,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) besonders betroffen, während der Schaden in den USA mit 0,64
Prozent des BIP niedriger ist. Mit 0,63 Prozent des BIP liegt China in etwa gleichauf mit den USA. Experten gehen zudem von einer Dunkelziffer aus, da manche Cyber-Attacken nicht bemerkt beziehungsweise von den betroffenen Unternehmen nicht kommuniziert werden. Nach Einschätzung der Experten liegt die Schadenssumme durch Computerkriminalität bei jährlich 400 Milliarden US-Dollar.

Erwartungen übertroffen
Der unabhängige Indexanbieter Solactive AG berechnet den Online Security-Index. Den Unternehmen, die der Index abbildet, ist gemeinsam, dass sie sich den Kampf gegen die Internetkriminalität auf die Fahnen geschrieben haben. Halbjährlich wird der Index angepasst Die Konzerne werden an den Anpassungstagen entsprechend ihrer Marktkapitalisierung gewichtet. Dabei ist die maximale Gewichtung auf 12,5 Prozent begrenzt. Im Juni 2011 ist der Index bei einem Wert von 100 Punkten gestartet. Aktuell notiert die Benchmark bei 195 Punkten. Der Online Security Index ist global ausgerichtet. Knapp 58 Prozent des Index machen Unternehmen aus den USA aus, gefolgt von niederländischen und israelischen Konzernen.

Die Schwergewichte im Index mit dem höchsten Börsenwert sind Symantec, Checkpoint Software Technologies aus den USA und das japanische Unternehmen Trend Micro, das auch im japanischen Länderindex Nikkei 225 vertreten ist. Symantec gehört weltweit zu den größten Softwarehäusern. Neben Produkten, die sich an Firmen richten, wird auch die Antiviren-Software Norton, die bei vielen privaten Computernutzern läuft, vertrieben.

Laufzeitbegrenzung
Der Solactive Online Security-Index (ISIN: CH0225511044) wird als Performance-Index in Euro berechnet. Bei Performance-Indizes profitieren Anleger von der Reinvestition ausgeschütteter Dividenden, die den Wert des Index erhöhen. Grundsätzlich sind Dividendenausschüttungen bei IT-Unternehmen allerdings eher gering. Investoren sollten beachten, dass die Laufzeit des Zertifikats begrenzt ist. Laufzeitende ist am 7. November 2023.

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