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04.04.2011

13:50 Uhr

Kursturbulenzen

Dax-Schwankungen befeuern Derivatehandel

Die starken Schwankungen des Dax ließen den Derivate-Umsatz kräftig steigen. Die Hebelprodukte wurden besonders attraktiv, dank der Veränderungen in der erwarteten Volatilität. Sehr beliebt waren Tracker-Zertifikate.

Die Stuttgarter Börse meldete einen gestiegenen Umsatz mit Derivaten gegenüber Februar. Quelle: dpa

Die Stuttgarter Börse meldete einen gestiegenen Umsatz mit Derivaten gegenüber Februar.

Frankfurt

Die Kursturbulenzen am deutschen Aktienmarkt haben den Derivatehandel im März angeheizt. An der Börse Stuttgart stieg der Umsatz mit Derivaten gegenüber Februar um rund 14 Prozent, wie die Börse am Montag mitteilte. Demnach legte der Handel mit Hebelprodukten um 22 Prozent zu und der mit Zertifikaten um sieben Prozent.

Zur Monatsmitte war der Dax wegen des schweren Erdbebens und der Atomkatastrophe in Japan um rund zehn Prozent eingebrochen, in der zweiten Monatshälfte machte er diesen Verlust wieder wett. Im Zuge dieser Kursturbulenzen zogen die Kursschwankungen, mit denen die Marktteilnehmer rechneten, deutlich an: Der Dax-Volatilitätsindex stieg von Anfang bis Mitte März von 20 auf 30 Prozentpunkte und ging danach wieder zurück. Diese Veränderungen in der erwarteten Volatilität machten Hebelprodukte für Anleger attraktiver, sagten Händler.

Händlern zufolge nutzten Zertifikate-Anleger die niedrigeren Kurse in der zweiten Monatshälfte für Käufe, um auf eine mittel- bis langfristige Erholung zu setzen. Die Umsätze in den einzelnen Zertifikate-Arten spiegelten das deutlich wieder: Tracker-Zertifikate, welche die Wertentwicklungen der Basiswerte ohne Risikopuffer eins zu eins nachvollziehen, verbuchten ein Plus von 32 Prozent gegenüber Februar. Dagegen ließ der Umsatz in Kapitalschutz-Zertifikaten um 22 Prozent nach.

Von

rtr

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