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27.02.2014

12:59 Uhr

Nach Berg- und Talfahrt

Gold-Unternehmen sind zurück im Spiel

Quelle:Börse am Sonntag

Die Entwicklung des Goldpreises bereitete Börsianern in den vergangenen Monaten wenig Freude. Die Aktien vieler Goldmienenbetreiber sind stark im Preis gefallen. Für Einsteiger bieten sich allerdings große Kurschancen.

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Aktionäre von Barrick Gold hatten in den vergangenen Jahren eine nervenaufreibende Berg- und Talfahrt zu bewältigen. Im September 2011 kostete die Aktie noch über 55 US-Dollar, im Juli des vergangenen Jahres notierte das Papier bei unter 14 US-Dollar. Seit Jahresanfang hat die Aktie schon wieder deutlich zugelegt, allerdings von einem vergleichsweise niedrigen Niveau.

Barrick Gold ist einer der weltweit großen Player im Segment der Edelmetallminen mit Sitz in Kanada. Das Unternehmen hat seine Hausaufgaben gemacht und steht mittlerweile besser da als vor den Kurseinbrüchen. Das Management hat beispielsweise die Nettoverschuldung des Goldproduzenten um 20 Prozent gesenkt. Unrentable Standorte wurden konsequent verkauft. Das erklärt einen Teil des deutlichen Umsatzrückganges des Unternehmens im vierten Quartal 2013 von knapp 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zudem fiel mit 2,83 Milliarden US-Dollar ein sehr hoher Nettoverlust an, der zum großen Teil aus Abschreibungen resultiert hat, die aufgrund der Aussetzung von Arbeiten an der Pascua-Lama-Mine in Südamerika nötig wurden. Dort waren die Kosten explodiert, das Management hat die Reißleine gezogen.

Die wichtigsten Fakten zu Gold

Goldnachfrage

Die gesamte Goldnachfrage im Jahr 2013 betrug 3.756 Tonnen. Damit ist die Nachfrage um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gefallen.

Quelle: World Gold Council, Stand: 18.02.2014

Goldpreis

Der durchschnittliche Goldpreis lag 2013 bei 1.411 US-Dollar je Feinunze und damit 15 Prozent unter dem des Vorjahres.

Schmucknachfrage

Die weltweite Nachfrage nach Schmuck betrug im Jahr 2013 insgesamt 2.209 Tonnen und stieg damit um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Goldbarren- und Münznachfrage

Die Nachfrage nach Goldbarren und -münzen stieg im Jahr 2013 auf einen Rekordwert von 1.654 Tonnen. Ein Plus von 28 Prozent im Vergleich zu 2012.

Industrienachfrage

Die Nachfrage des Technologiesektors belief sich auf 405 Tonnen und blieb damit, verglichen mit den 407 Tonnen im Jahr 2012, nahezu unverändert.

Gold-ETFs auf Talfahrt

Ein Nettoabfluss aus ETFs in Höhe von 881 Tonnen war zu verzeichnen, da die Investoren eine Neubewertung ihrer Portfolios fortsetzten.

Notenbanken

Die Nettoeinkäufe der Zentralbanken betrugen 369 Tonnen. Dies entspricht einem Rückgang von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Goldangebot

Das Gesamtangebot für Gold betrug 4.340 Tonnen und lag damit 2 Prozent unter dem Niveau von 2012.

RBC Capital hat in einer aktuellen Analyse des Unternehmens die Aktie auf „outperform“ hochgestuft. Das Kursziel wurde von 24 auf 28 Dollar angehoben. Die Experten von RBC Capital erwarten einen höheren Cashflow beim Unternehmen. Positive Erwartungen hat auch Großinvestor George Soros, der über seinen Fonds für mehr als 110 Millionen US-Dollar Aktien des Goldproduzenten gekauft hat. Möglicherweise könnte auch die Entwicklung des Gold-Preises im laufenden Jahr Rückenwind für das Unternehmen bedeuten. Die Hoffnung der Gold-Optimisten gründet sich vor allem auf die Goldnachfrage in China und Indien.

Profitieren vom Seitwärtstrend

Mit dem Capped-Bonus-Zertifikat der Commerzbank auf die Aktie von Barrick Gold (WKN: CB6A1X) profitieren Anleger bereits bei einer Seitwärtsbewegung der Aktie. Barrick Gold ist sowohl an der Börse in Toronto als auch in New York notiert. Basiswert des Zertifikates ist die in US-Dollar gehandelte Aktie in New York. Die Barriere des währungsgeschützten Produkts liegt bei 13,50 US-Dollar, der Cap und der Bonus-Betrag sind bei 24 US-Dollar fixiert. Die Barriere liegt in etwa auf der Höhe der Tiefstände der Aktie im Juli 2013. Somit ist die maximale Auszahlung zum Laufzeitende am 25. Juni 2015 auf 24 Euro begrenzt.

Aktuell kann das Zertifikat der Commerzbank zu 21,01 Euro erworben werden. Bis zum Laufzeitende ist somit maximal ein Ertrag in Höhe von 14,8 Prozent möglich. Die Aktie kostet zurzeit 20,92 US-Dollar.

Von

BaS

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