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22.12.2011

15:17 Uhr

Vor Weihnachten

Anleger bauen Derivat-Risiken ab

Vor den Feiertagen werden auch die Investoren besinnlich. Um keine bösen Überraschungen in der freien Zeit zu erleben, verkaufen sie riskante Posten ihrer Derivat-Bestände.

Die Kurve des Deutschen Aktienindex (DAX) an einer Anzeigentafel. dapd

Die Kurve des Deutschen Aktienindex (DAX) an einer Anzeigentafel.

FrankfurtKurz vor Weihnachten haben viele Derivate-Anleger ihre Depots bereinigt. „Man merkt, dass einige ihre Portfoliorisiken reduzieren, indem sie Bestände verkaufen“, sagte Händler Atakan Sahin von der Baader Bank. Auf den Verkaufslisten standen vor allem Dax-Calls.

An der Scoach machten verkaufte Calls und gekaufte Puts bis zum frühen Nachmittag rund 61 Prozent aller gehandelten Dax-Scheine aus, gemessen am Handelsvolumen. Auch der Euwax-Sentiment notierte überwiegend im Minus und zeigte damit einen Überhang der Pessimisten an. Besonders stark verkauft wurden beispielsweise ein Dax-Turbo-Call mit Basispreis und Knock-Out-Barriere bei 5632 Punkten von der Deutschen Bank und ein Turbo-Call mit Basispreis und Barriere bei 5750 Punkten von der Citigroup. Unterdessen notierte der Dax rund 1,1 Prozent im Plus bei 5855 Punkten.

Put-Optionen, um auf eine Gegenbewegung des Dax zu setzen, waren jedoch nicht gefragt. „Wegen der nach wie vor ungewissen Lage, beispielsweise in Bezug auf die Schuldenkrise, will sich niemand auf irgendwelche Überraschungen während der Feiertage einlassen“, sagte Sahin.

Von

rtr

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