Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

21.02.2003

17:20 Uhr

Finanzierungsbedarf gedeckt

Sotheby's kommt nicht unter den Hammer

Das Auktionshaus Sotheby's wird entegegen ursprünglicher Pläne nicht verkauft. Dies hat die Sotheby's Holdings Inc. am Freitag in New York mitgeteilt. Das Unternehmen hatte einen Verkauf oder eine Fusion in Erwägung gezogen.

HB/dpa NEW YORK. An Sotheby's hält die Taubman-Familie die Stimmrechtsmehrheit. Alfred Taubman war im Dezember 2001 wegen Preisabsprache mit Christie's International Plc verurteilt worden und hatte seinen Posten als Verwaltungsratsvorsitzender aufgegeben, berichtete die US-Wirtschaftsagentur "Bloomberg". Er verbüße eine Gefängnisstrafe von einem Jahr und einem Tag.

Es habe erhebliches Interesse an der Gesellschaft gegeben. Man habe jedoch keine zufrieden stellende Transaktion erreicht, betonte Sotheby's. Deshalb hätten der Verwaltungsrat und die Taubman-Familie verzichtet. Die Finanzsituation habe sich in den vergangenen Monaten erheblich verbessert. Das Unternehmen habe ein Verkaufs- und Rückmietabkommen für sein Hauptquartier im Wert von 175 Millionen Dollar (162 Mio Euro) vollzogen und eine einjährige Kreditfazilität in Höhe von 75 Millionen Dollar vereinbart. Damit sei der langfristige Finanzierungsbedarf gedeckt worden.

Das Unternehmen habe außerdem seit 2000 seine Kostenbasis um mehr als 70 Millionen Dollar gesenkt. Die Sotheby's-Aktien gaben um 14 Cent auf 8,18 Dollar nach. Die Aktien hatten in den vergangenen zwölf Monaten zeitweise mit 16,19 Dollar notiert.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×