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13.03.2003

15:17 Uhr

Firma ist nicht insolvent

Börsenmakler Fritz Nols steht vor dem Aus

Der Frankfurter Börsenmakler Fritz Nols AG soll nach dem Willen der Unternehmensleitung wegen der aussichtslosen Geschäftslage aufgelöst werden. Vorstand und Aufsichtsrat würden der nächsten Hauptversammlung vorschlagen, die Gesellschaft aufzulösen und das Vermögen auf die Aktionäre zu verteilen, teilte der Börsenmakler am Donnerstag in einer Pflichtveröffentlichung mit.

Reuters FRANKFURT. "Dieser Beschluss ist notwendig, weil die Gesellschaft, nach heutigem Kenntnisstand, auf absehbare Zeit keine Gewinne erwirtschaften wird", hieß es zur Begründung. Die Firma sei aber nicht insolvent. Der Geschäftsbetrieb gehe bis zu einer Entscheidung der Hauptversammlung am 25. Mai 2003 weiter. Für weitere Details war bei dem Unternehmen zunächst niemand zu erreichen.

Der seit mehr als drei Jahren anhaltende Abwärtstrend an den Börsen hatte zuletzt einige Börsenmakler wie die Schnigge AG und Kling Jelko zur Aufgabe gezwungen. Das Bankhaus Nols wurde 1975 vom aktuellen Aufsichtsratsvorsitzenden Fritz Nols gegründet, der auch im Aufsichtsrat der Deutschen Börse AG sitzt.

Die Nols-Papiere sind nach Auskunft der Deutschen Börse bis 14.40 Uhr vom Handel ausgesetzt. Auf dem Frankfurter Parkett wurden sie zuletzt mit 4,20 Euro gehandelt.

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