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02.06.2000

15:29 Uhr

reuters DÜSSELDORF. Der Bauzulieferer Porta Systems AG hat in Geschäftsjahr 1999/2000 (zum 31. März) unter der schwachen Konjunktur der Branche gelitten und einen Verlust verbucht. Insbesondere die rückläufige Entwicklung im deutschen Fenstermarkt und die anhaltende Flaute in Ostdeutschland sowie die eingeleiteten Restrukturierungen hätten das Ergebnis belastet und im Konzern zu einem Fehlbetrag von 3,6 Millionen Mark geführt, teilte der Anbieter von Türen, Treppen, Fenstern und Wintergärten am Freitag mit. Angesichts der schwachen Auftragslage werde derzeit die Mitarbeiterzahl von 500 um 81 reduziert, sagte ein Unternehmenssprecher.

Den in 1999 erzielten Umsatz bezifferte Porta Systems mit 48,1 (40,3) Millionen Mark. Der Anstieg sei aber ausschließlich auf den Zukauf der Firma TEB zurückzuführen, sagte der Sprecher. Er führte weiter aus, dass mit den Entlassungen zwar zunächst das "Ende der Fahnenstange" erreicht sei. Doch beobachte Porta die Auftragslage intensiver als früher, um gegebenenfalls schneller "Anpassungsmaßnahmen" ergreifen zu können. Derzeit liege der Konzern beim Auftragseingang leicht unter dem Vorjahr. Dennoch sei der Vorstand zuversichtlich, im laufenden Jahr ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen.

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