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17.01.2001

07:38 Uhr

Fokussierung auf Kernkompetenzen

Dresdner Bank will 600 Stellen im Ausland streichen

Die Bank will sich eigenen Angaben zufolge außerhalb Europas aus dem klassischen Kreditgeschäft zurückziehen und dabei vor allem in den Regionen Nordamerika und Asien Stellen streichen.

Reuters FRANKFURT. Die Dresdner Bank will sich eigenen Angaben zufolge außerhalb Europas aus dem klassischen Kreditgeschäft zurückziehen und dabei etwa 600 Stellen streichen. Betroffen seien vor allem die Regionen Nordamerika und Asien, teilte die Bank am Dienstagabend in Frankfurt mit. Dort werde sich das Geldinstitut auf den Kerngeschäftsbereich Investment Banking konzentrieren. Die Dresdner Bank verspricht sich von dem Vorhaben den weiteren Angaben zufolge jährliche Kosteneinsparungen von rund 80 bis 100 Mill. Euro. Dem stehe ein Einmalaufwand von etwa 200 Mill. Euro für die geplante Restrukturierung gegenüber.

Vorstandssprecher Bernd Fahrholz erklärte, mit dem angekündigten Schritt fokussiere sich sein Haus weiter auf seine weltweiten Kernkompetenzen und zugleich auf Geschäftsfelder mit höherem Wachstumspotenzial. Er zeigte sich überzeugt, dass die Ertragskraft der Dresdner Bank dadurch gestärkt werde.

Den Restrukturierungsplänen zufolge sollen die Dresdner Bank Kanada sowie die Instituts-Niederlassungen in Thailand und Indien geschlossen werden. Das Geschäft in China werde auf Hongkong und Schanghai konzentriert. Auch die Aktivitäten in Australien würden in beträchtlichem Umfang reduziert.

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