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22.01.2003

15:44 Uhr

Forsa sieht die Union bei 48 Prozent

Auch in Niedersachsen CDU-Alleinregierung möglich

Für die CDU rückt nach Umfragen gut zehn Tage vor den Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen auch in Hannover eine Alleinregierung in greifbare Nähe.

rtr BERLIN. Nach einer am Mittwoch veröffentlichten Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Magazins "Stern" und des TV-Senders RTL legte die CDU in Niedersachsen mit ihrem Spitzenkandidaten Christian Wulff gegenüber der Vorwoche zwei Prozentpunkte auf 48 % zu. Die SPD von Ministerpräsident Sigmar Gabriel erreichte nur 36 % und verlor einen Prozentpunkt. Die Grünen gaben einen Punkt auf acht Prozent ab. Ein Einzug der FDP in den Landtag ist dieser Umfrage zufolge unsicher, da die Liberalen weiter bei nur fünf Prozent liegen. Die FDP in Niedersachsen war bereits 1998 an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert.

Noch deutlicher ist der Vorsprung der CDU in Hessen, wo sie unter Ministerpräsident Roland Koch nach der Forsa-Umfrage auch zwei Prozentpunkte hinzugewann und 50 % erreichte. Die SPD gab zwei Prozentpunkte auf 31 % ab. Die Grünen liegen unverändert bei zehn Prozent der Stimmen der Befragten. Wie in Niedersachsen ist auch für die Hessen-FDP mit fünf Prozent der Sprung in den Landtag unsicher. Etwas schwächer schneidet die CDU in Hessen in einer Umfrage von Infratest Dimap mit 48 % ab. Dort liegt die SPD bei 31 %, gefolgt von den Grünen (elf Prozent) und der FDP (sieben Prozent).

In Hessen und Niedersachsen wird am 2. Februar gewählt. Besonders spannend ist die Wahl in Niedersachsen, dann hier hatte der damalige Ministerpräsident Gerhard Schröder 1998 mit 47,9 % das beste Ergebnis für die SPD bei einer Landtagswahl in dem Bundesland geholt und damit das Fundament für seine Wahl zum Bundeskanzler gelegt.

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