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30.03.2003

19:45 Uhr

FPÖ verliert 11,6 Prozentpunkte

ÖVP-Triumph in Niederösterreich

Bei den Landtagswahlen in Niederösterreich, dem größten österreichischen Bundesland, hat die Volkspartei (ÖVP) des amtierenden Landeshauptmannes (Ministerpräsidenten) Erwin Pröll einen Triumph erzielt.

HB/dpa WIEN. Die ÖVP erreichte nach stabilen Hochrechnungen am Sonntag 53,2 % der Stimmen. Das war ein Zuwachs von 8,3 %punkten gegenüber der letzten Wahl vor fünf Jahren. Die Freiheitlichen (FPÖ) erlebten ein Debakel. Sie verloren 11,6 %punkte und kamen nur noch auf 4,5 %. 1,3 Mill. Stimmberechtigte waren zur Wahl aufgerufen.

Die oppositionellen Sozialdemokraten (SPÖ) verzeichneten ein Plus von 4 %punkten und kamen auf 34,3 %. Die Grünen legten um 2,1 %punkte auf 6,6 % zu. Die Wahl galt als erster Stimmungstest nach der Neubildung der rechtskonservativen österreichischen Bundesregierung aus ÖVP und FPÖ im Februar. Nachdem die FPÖ auf Bundesebene vorzeitige Wahlen provoziert hatte, waren ihr bei der Abstimmung im vergangenen November zwei Drittel ihrer Wähler weggelaufen. Die ÖVP hatte unter dem Bundeskanzler Wolfgang Schüssel dagegen dramatische Zugewinne verzeichnet und war erstmals seit eineinhalb Jahrzehnten wieder stärkste Partei geworden.

In ersten Stellungnahmen erwarteten führende ÖVP - und FPÖ - Politiker keine Auswirkungen auf die Bundesebene. Spitzenpolitiker der Opposition rechneten dagegen nach den dramatischen Stimmenverlusten der FPÖ mit einem neuen Machtkampf innerhalb dieser Partei.

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