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14.02.2001

11:56 Uhr

Frage nach einer Verschärfung der Gesetzgebung noch offen

Finanzministerium dementiert Bericht zu strengeren Neuen Markt-Richtlinien

Nach einem Magazinbericht plant Eichel, unter anderem die Meldefristen für Aktienverkäufe von Vorständen und Aufsichtsräten zu verkürzen.

dpa-afx/afp MÜNCHEN/BERLIN. Das Bundesfinanzministerium hat einen Bericht des Münchner Wirtschaftsmagazins "Focus Money" dementiert, nach dem Minister Hans Eichel strengere Bestimmungen für den Neuen Markt durchsetzen will. "Im jetzigen Stadium der Gesetzesvorbereitungen wäre es unseriös auf Details einzugehen. Ob es überhaupt zu einer Verschärfung der Vorschriften kommt ist noch nicht klar", sagte ein Sprecher des Ministeriums am Mittwoch in Berlin.

"Focus Money" berichtet in seiner morgigen Ausgabe unter Berufung auf das Umfeld des Ministeriums, dass Eichel unter anderem plane, die Meldefristen für Aktienverkäufe von Vorständen und Aufsichtsräten zu verkürzen. Geplant sei die nachträgliche aber tagesgenaue Meldung. Zudem sollten Kursmanipulationen künftig durch härtere Vorschriften für erlaubte Kursstützungen der Banken verhindert werden.

Strengere Bestimmungen für den Neuen Markt durchzusetzen, sei Sache der Börse, hieß es aus dem Eichel-Ministerium weiter. Außerdem seien die von dem Münchner Magazin angekündigten Maßnahmen bereits vom Börsenvorstand beschlossen.

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