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07.08.2000

16:56 Uhr

afp BUHONGA. Im Bürgerkrieg in Burundi sind nach Armeeangaben mindestens 32 Menschen in einem Hinterhalt der Rebellen getötet worden. Unter den Getöteten seien 27 Soldaten, teilte ein Militärsprecher am Montag der Nachrichtenagentur AFP mit. Der Hinterhalt habe sich an einer der Hauptverkehrsstraßen etwa 18 Kilometer vor der Hauptstadt Bujumbura befunden.

Nach Darstellung der Armee wurde ein Armeefahrzeug mit mehr als 40 Soldaten am frühen Sonntagabend angegriffen. Etwa ein Dutzend Menschen seien verletzt worden. Der Angriff erfolgt rund 24 Stunden, bevor im Nachbarstaat Tansania Friedensgespräche zwischen Vertretern der Regierung Burundis, der Opposition und der Rebellen fortgesetzt werden sollten. Sie waren im Februar unter der Leitung des ehemaligen südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela wiederaufgenommen worden. Im Bürgerkrieg zwischen den Hutu und den regierenden Tutsi, die in Burundi nur 15 Prozent der Bevölkerung ausmachen, wurden seit 1993 mehr als 200 000 Menschen getötet.

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