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08.01.2001

16:03 Uhr

dpa BERLIN. Alle Soldaten, die im Einsatz in Bosnien oder im Kosovo waren, können sich bei ihrem Truppenarzt melden, wenn sie sich wegen der Berichte über Uran-Munition auf dem Balkan medizinisch untersuchen lassen wollen. Darauf wies das Verteidigungsministerium am Montag in Berlin noch einmal ausdrücklich hin. Ansprechpartner seien auch die Dienststellen in den jeweiligen Familienbetreuungszentren der Bundeswehr.

Nach Angaben des Ministeriums werden für die Soldaten im Einsatz "alle Maßnahmen getroffen, die jegliches Risiko ausschließen", wenn sie in Gebieten sind, in denen uranhaltige Munition abgeschossen wurde. Bei den 118 Soldaten, die nach ihrem Kosovo-Einsatz als Pioniere untersucht wurden, sei in den Urinproben nichts festgestellt worden. Uran ist im Urin nachweisbar.

Politiker mehrerer Parteien und der Deutsche Bundeswehr-Verband empfehlen allerdings, auch Organe wie Lunge und Niere prüfen zu lassen.

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