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16.01.2002

21:04 Uhr

Für das dritte Quartal

Daimler-Chrysler korrigiert Ergebnis nach oben

Der deutsch-amerikanische Automobilkonzern Daimler-Chrysler hat sein Ergebnis inklusive Einmaleffekte für das dritte Quartal auf Grund eines höher als bislang veranschlagten Einmalertrags um 100 Mill. ? nach oben korrigiert.

Reuters FRANKFURT. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, hat die abschließende Bewertung bei der EADS im Zusammenhang mit der Gründung der Airbus SAS ergeben, dass der aus diesem Vorgang auf Daimler-Chrysler entfallende Einmalertrag auf 747 Mill. ? von zuvor 646 Mill. ? steigt. Durch erhöhe sich das Ergebnis einschließlich einmaliger Effekte für das dritte Quartal und die ersten neun Monate 2001. Nicht betroffen sei dagegen das Ergebnis vor einmaligen Effekten.

Daimler-Chrysler ist an dem europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS mit 33 % beteiligt. Airbus, die sich zu 80 % im Besitz von EADS und zu 20 % im Besitz von BAE Systems befindet, wurde im vergangenen Jahr gegründet. Ein EADS-Sprecher sagte, dass die Bewertungen wegen der Konsolidierung der BAE Systems UK in den Konzern und Kompensationszahlungen der BAE Systems an EADS verändert werden mussten. Die neue Bewertung habe keinen Einfluss auf den Betriebsgewinn oder die Liquiditätslage der EADS, sagte der EADS-Sprecher.

Das Finanzergebnis von Daimler-Chrysler stieg den Angaben zufolge im dritten Quartal auf 548 Mill. ? von zuvor 447 Mill. ?. Entsprechend erhöhte sich das Ergebnis je Aktie (EPS) einschließlich einmaliger Effekte auf 1 Euro. Zuvor war ein EPS von 0,90 ? genannt worden. Auf Neunmonatsbasis beträgt das revidierte EPS den Angaben zufolge minus 0,62 nach minus 0,72 ?, das Finanzergebnis wurde auf 407 (306) Mill. ? beziffert.

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